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Fasnet

Diese Wehinger sind schon mittags blau 

Wehingen / Lesedauer: 2 min

Die Lokal- und Regionalprominenz trifft sich jede Fasnet bei der Narrenzunft Wehingen. Sie machen dem Zunftball ein bisschen Konkurrenz.
Veröffentlicht:12.02.2024, 17:00
Aktualisiert:13.02.2024, 08:48

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Schon am hellen Mittag sind eine nicht unerhebliche Zahl der Anwesenden im Wehinger Sportheim blau gewesen. Wehingen hatte sich in „Schlumpfwehingenhausen“ mit dem blauen Zunftrat und dem einzigen in Rot gekleideten Papa Schlumpf, Narrenchef Bernd Gimpl, verwandelt. Und es war schlumpfig!

So viel mit Worten gespielt wurde selten beim traditionellen Linsen- und Spätzleessen des Zunftrats Wehingen mit den Honoratioren der oder für die Gemeinde. Einmal wurde es sogar „philosophisch“: „Welche Farbe bekommt ein Schlumpf, wenn man ihn würgt?“ Zum Glück gab es in der Gruppe keinen experimentierfreudigen Gast.

Landesschlupf Guido Wolf meldet sich immer als erster an

Papa begrüßte alle Ehrengäste mit einer eigenen der Schlumpffamilie angepassten Form: Sei es den Landesschlumpf Guido Wolf, der jedes Jahr der erste ist, der sich für das Event anmeldet, die beiden Glaubensschlümpfe Ginter und Kommer, den Oberschlaubischlumpf Robert Walz und seinen Bruder Matthias, die Unternehmer und Sponsoren, die „Ehrenschlümpfe der Zunft“ und natürlich auch die bewährten Teilnehmer des Programms wie die Sprungschnäpse („Hüpfschlümpfe“) oder Ehrenbürgerschlumpf Josef Bär.

Besonders lustig waren die Passagen, wo Reime des Papas Schlumpf vom vielstimmigen Chor gewichtig kommentiert wurde („Hört! Hört!“). Überhaupt wurde viel gereimt, von Wolf ebenso wie Walz, in den Liedern des Schlümpfechors, von Andrea Steiner und den Sprungschnäpsen und anderen.

Team W gewinnt vor Team R und Team G

Auch das Promiduell stand bereit und zimperlich durften die Kandidaten nicht sein - waren sie auch nicht. Drei Teams traten an: Team G (Gerhard Reichegger, Guido Wolf, Pfarrer Ginter, später vertreten durch den g-roßen Bär), Team W für weiblich (Pfarrerin Dorothea Kommer, MV-Chefin Andrea Steiner und Conny Hugger) und Drei R (Robert Walz, René Schaz, Ralf Reiser). Drei Punkte galt es zu erringen, indem man einen blauen Apfel aus blauem Wasser mit dem Mund zieht oder Enten angelt.

Schlumpf Alfred Geisel hatte ein supermodernes Quiz dabei - nämlich am Bildschirm. Da wurden anspruchsvolle Fragen des Feldes „Schlumpfologie“ und „Cineastik“ gestellt.

Was man auf der Richterskala misst

VSAN-Landschaftsvertreter René Schaz aus Obernheim hatte ein „Familienduell“ dabei, bei dem zwei Teams rätseln mussten, was 100 Gosheimer wohl zu Fragen geantwortet haben: Was sind Gene Chromosomen genommen? - die Antwort: „Wörter“. Oder: Was endete 1945? - die Antwort: “1944“. Frage: „Was misst man auf der Richterskala“ - „Erdbeeren“.

In einem kleinen Spiel zeigte der „große Bär“, sehr anschaulich, wie der Griechenland-Schutzschirm funktionierte.