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Schwenningen

Derbysieg verleiht den Wild Wings Flügel

Schwenningen / Lesedauer: 2 min

Die Wild Wings gewannen am Donnerstag in der mit 5014 Zuschauern ausverkauften Helios-Arena das Derby gegen die Adler Mannheim mit 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
Veröffentlicht:30.11.2023, 22:29

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Das Baden-Württemberg-Derby begann mit einem Kuriosum das selbst SERC-Torwartdenkmal Matthias Hoppe in seiner langen Karriere noch nie erlebt hatte. Die Wild Wings kassierten zweimal nach einander jeweils eine Zweiminutenstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Die Adler agierten also in doppelter Überzahl. Und mit dem ersten Schuss der Gäste war der Schwenninger Torwart Cody Brenner, der erstmals vor heimischen Fans ran durfte, überwunden. Als Torschütze durfte Jyrki Jokipakka die 150 mitgereisten Mannheimer Fans erfreuen.

Nach frühem Gegentor schaffen die Schwenniger den schnellen Ausgleich

Die Teams gaben dem anderen jeweils kaum Zeit und Raum. Phil Hungerecker besaß dennoch zwei gute Torchancen für die Schwäne, Adler Goalie Arno Tiefensee war aber zur Stelle. Die Wild Wings durften nach zwei Fouls der Mannheimer auch in doppelter Überzahl ran, brachte die Scheibe aber nicht unter. In der 19. Minute dann aber der Ausgleich für Schwenningen. Nationalstürmer Daniel Pfaffengut lochte unter der gütigen Mithilfe der Mannheimer Abwehr ein. Kyle Platzer scheiterte zu Beginn des zweiten Drittels an Tiefensee. Das spielerische Niveau des Derbys ging dann aber nach unten. Boaz Bassen hatte mit einem Pfostenschuss Pech. Tiefensee hielt gegen Alex Trivellato. Dann mussten erneut zwei Mannheimer gemeinsam in die Kühlbox. Max Görtz zog ab, aber Tiefensee war zur Stelle. Hoppe hatte übrigens auf der Tribüne keine wirklichen taktischen Veränderungen des neuen, NHL-erprobten Adler-Coaches Dallas Eakins gegenüber seinem geschassten Vorgänger Johan Lundskog ausgemacht.

Goalie Brenner hält in der Schlussphase glänzend

Zu Beginn des dritten Drittels musste Tyler Gaudet auf die Sünderbank. In Überzahl traf Marshall zum 2:1 für Schwenningen. Dann aber Powerplay für die Gäste - Brenner war jedoch sicher mit der Fanghand gegen Matthias Plachta da. Und bei fünf gegen fünf Feldspieler besorgte Platzer das 3:1. Mannheim zog bereits viereinhalb Minuten vor Schluss den Torwart. Die Nordbadener schafften aber keinen Treffer mehr, dies auch weil der Schwenninger Goalie nun ganz sicher in seinem Kasten stand. „Brenner hat gut gehalten, der Trainer hat richtig entschieden“, sagte Hoppe nach der Schlusssirene. „Die Nummer eins im Land sind wir!“ sangen die freudetrunkenen SERC-Fans.

Am Sonntag, 14 Uhr, gastieren die Wild Wings bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven.


Tore: 0:1 dritte Minute Jokkipaka, 1:1 19. Minute Pfaffengut, 2:1 42. Marshall, 3:1 48. Platzer.