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TV Aixheim steigert sich beim Heimsieg gegen Waiblinger Reserve

Tuttlingen / Lesedauer: 6 min

Bei den überbezirklich spielenden Handball-Teams aus dem Kreis Tuttlingen Licht und Schatten. In der Oberliga gewann das Damen-Team der HSG Fridingen/Mühlheim auch das Rückspiel gegen die TG Biberach.
Veröffentlicht:03.12.2023, 19:52

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Bei den überbezirklich spielenden Handball-Teams aus dem Kreis Tuttlingen Licht und Schatten. In der Oberliga gewann das Damen-Team der HSG Fridingen/Mühlheim auch das Rückspiel gegen die TG Biberach. Das Herrenteam hingegen unterlag daheim dem ungeschlagenen Tabellenführer aus Flein, verlangte dem aber alles ab. In der Landesliga der Männer gewann der TV Aixheim das erste seiner Heimspiele vor Jahresende gegen den VfL Waiblingen II. In der Landesliga der Frauen erwischte die HSG Baar beim TSV Zizishausen einen rabenschwarzen Tag.

Oberliga Frauen

TG Biberach - HSG Fridingen/Mühlheim 23:29 (11:17). Auch das Rückspiel entschied die Donautal-HSG eindeutig für sich und schlug die TG Biberach auch in der Höhe verdient. Dabei spielte dem Team von Trainer Klaus Hüppchen das frühe Verletzungsaus von Biberachs Rückraumspielerin und Hauptangreiferin Yvonne Schneider in die Karten. Beide Mannschaften begannen die Partie mit einer offensiven Deckung.

Fokussiert gingen die Damen der Donautal-HSG dann zu Werke. Vor allem die Abstimmung von Torhüterin und Abwehrverbund stimmte an diesem Tag, Und mit zielstrebigen Tempogegenstößen zog die HSG den Biberacherinnen den Zahn. „Das war an diesem Tag unsere beste Waffe“, so Hüppchen. Auch einige Nickligkeiten konnten das Spiel der Gäste nicht bremsen. Zur Pause führte der Gast verdient, die Messer war aber noch nicht gelesen. „Wenn man beim 19:14 dann plötzlich zwei Tore liegen lässt, ist das Spiel schnell wieder offen. Wir haben es dann aber wirklich gut und souverän gespielt. Jeder hat seinen Part erfüllt. Und wenn man auswärts nur 23 Tore kassiert und gleichzeitig 29 schießt, dann heißt das schon etwas“, sagte Hüppchen. Überragende Akteurin auf Seiten der HSG war Spielmacherin Caterina Schwarz, die als Regisseurin die Fäden zog. - HSG Fridingen/Mühlheim: Jessica Schulz, Josephina Schlenker (5), Hannah Wirth (5), Sara Schwarz (2), Celia Parlak, Burcin Özgentürk (4), Patricia Rebholz (3), Nicole Hess (1/1), Mara Schiele (2), Caterina Schwarz (7/1), Miriam Höfig, Anna-Lena Gögelein (4).

Verbandsliga Männer

HSG Fridingen/Mühlheim - TV 1895 Flein 30:33 (16:15). - HSG-Trainer Deniz Parlak war nach dem Spiel hin- und hergerissen, ob er sich über die Leistung seiner Jungs freuen oder über das knappe Ergebnis ärgern sollte.“Das war die beste erste Halbzeit meiner Mannschaft. Wenn wir diese Leistung auch in der zweiten Halbzeit hätten zeigen können, dann wäre gegen den ungeschlagenen Tabellenführer mehr drin gewesen“, sagte Parlak. In der Tat boten seine Mannen im ersten Durchgang eine starke Performance und führten zur Halbzeitpause mit 16:15. „Wir wollten nach der Pause den Schwung aus der ersten Halbzeit mitnehmen. Wir erzielen auch das erste Tor, doch dann hatte Flein etwas dagegen, dass es so weiter geht“, so Parlak, Denn nach dem 17:15 vollzog sich ein Bruch. „In der Abwehr haben wir schlecht agiert, vor allem im zwei gegen eins. Und wir haben leichte technische Fehler gemacht. So sind wir ins Hintertreffen geraten. Denn so etwas nutzt eine Top-Mannschaft wie Flein gnadenlos aus“, analysierte der HSG-Coach. Flein musste trotzdem alles aufbieten, um das Spiel zu entscheiden. Die Donautal-HSG war drauf und dran, den Spielstand auszugleichen oder gar die Führung wieder zu übernehmen. Doch an diesem Tag fehle das berühmte Quäntchen Glück. „Das ist dann auch eine Kopfsache. Wir sind nicht in der Situation, in der es für uns automatisch läuft. Aber die Moral hat gestimmt, die Jungs haben alles gegeben. An diesem Tag hat das Selbstbewusstsein den Unterschied gemacht“, so Parlak. Immerhin dürfte die Konkurrenz registriert haben, dass der ungeschlagene Tabellenführer verwundbar ist und im Donautal am Rande einer Niederlage stand. - HSG Fridingen/Mühlheim: Lars Stegmaier, Matthias Hipp (3), Emilian Merk (5), Mathis Fuchs (3), Vincent Biller, Yoshua Schlenker, Louis Biller (1), Luke Hengelhaupt, Niklas Löhle (2), Simon Moser (3), Julian Hipp, Moritz Rabus (2), Lasse Fuchs (11/4).

Landesliga Männer

TV Aixheim - VfL Waiblingen II 35:24 (13:10). - „Das Ergebnis war am Ende mehr als eindeutig“, sagte Aixheims Trainer Manuel Schmelovski. Doch bis dahin war es ein hartes Stück Arbeit. „Es war in der ersten Hälfte kein schönes Spiel von uns. Das war die schlechteste Halbzeit, seit ich in Aixheim Trainer bin, damit war ich gar nicht zufrieden. Die Leistung war indiskutabel“, so Schmelovski. Trotz der Drei-Tore-Führung zur Halbzeitpause durften sich die TVA-Spieler in der Kabine eine Standpauke anhören. „So etwas mache ich normalerweise nicht, aber diesmal war die Ansprache mal etwas anders“, so Schmelovski. Und die fruchtete. Denn der Gastgeber war nun bei sich und spielte den Gast aus Waiblingen förmlich an die Wand. Der VfL hatte nun extreme Probleme und fand nicht mehr recht ins Spiel. „Beim 18:11 war dann der Grundstein für den Sieg gelegt. In der zweiten Halbzeit haben wir es mit unserer Coolness durchgezogen und verdient gewonnen. Da hat vor allem Michael Klaritsch eine tolle Leistung geboten“, sagte Schmelovski. Der TVA-Torschütze war insgesamt zwölfmal erfolgreich. - TV Aixheim: Christoph Scharf, Benno Bosch (1), Philip Klingseisen, Benedikt Gruler (1), Michael Klaritsch (12/4), Philip Hauser (2), Niklas Haller (1), Florian Efinger (3), Marius Bühler, Axel Baumann, Andreas Scholz (3) Fabian Gruler (8), Janik Honold (4/2).

Landesliga Frauen

TSV Zizishausen - HSG Baar 28:23 (15:10). - Die HSG Baar erwischte einen dieser unsäglichen Tage, an dem so gar nichts gelingt und dem Gegner dafür alles. Dementsprechend klar fiel die Auswärtsniederlage beim TSV Zizishausen aus. „Das war deutlich. An so einem Tag ist es dann auch unstrittig, dass man unterliegt“, sagte HSG-Trainer Oliver Ulrich. Beim Stand von 24:12 ließ es der Gastgeber dann locker angehen, wechselte munter durch und ließ auch die zweite Garde ran. Das ließ die HSG die Chancen etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, änderte aber nichts an der eindeutigen Niederlage. „Die Abwehrarbeit mit dem Torwart hat nicht gestimmt, da haben wir unsere Leistung nicht gezeigt.Und im Angriff waren wir zu undiszipliniert. Zizishausen hingegen ist all das gelungen, was uns nicht gelungen ist. Ich wusste, dass Zizishausen in dem Spiel favorisiert war. Aber die Liga ist so ausgeglichen, dass es da noch einige Überraschungen geben wird“, sagte Ulrich. - HSG Baar: Anika Sattler, Elisa Voßeler, Finja Messner (1), Laura Stern, Nicole Walter (1), Larissa Schuler (3), Lisa Burkard (2), Laura Kreutter (8) Annkatrin Irion, Nina Esslinger (1), Lena Walter (2), Kim Irion (5/3).