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Erst Tauben, dann Ratten

Rattenplage: Nun ist Schluss mit Füttern

Tuttlingen / Lesedauer: 1 min

Aus illegalem Taubenfüttern wurde in einem Tuttlinger Einkaufsgebiet eine Rattenplage. Ein entscheidender Schritt soll diese nun beenden.
Veröffentlicht:12.02.2024, 05:00

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Ratten im Gewerbegebiet Nord haben Anlieger und Passanten in den vergangenen Monaten aufgeschreckt. Das Problem: Eine Frau hatte Tauben füttern wollen, doch das Futter schmeckte offenbar auch anderen Tieren. Nun hat sich die Lage laut Stadt geändert.

Vor allem aus einem Grund: Das Ordnungsamt hat die Täterin geschnappt. Über Monate hatte sie immer wieder Haferflocken, Sonnenblumenkerne und andere Körner am Rand des Parkplatzes beim Drogeriemarkt dm ausgestreut, zum Teil säckeweise.

Gedacht war das Futter für Tauben. Ratten, die in Erdlöchern auf einem Grünstreifen an der Rudolf-Diesel-Straße hausten, taten sich daran gütlich und vermehrten sich.

Frau musste Bußgeld zahlen

Die Frau sei nun ermittelt worden und habe ein Bußgeld zahlen müssen, sagt Stadtsprecher Arno Specht auf Nachfrage. Es handle sich um eine Wiederholungstäterin. Sie wurde auch schon beim Ausbringen von Futter am Tuwass erwischt. Das Füttern von Tauben ist im gesamten Stadtgebiet verboten.

Seitdem habe es keine Fütterungen mehr im Gewerbegebiet Nord gegeben, sagt Specht. Nachdem die Stadt auch Rattengift ausgelegt hatte, habe die Zahl der Ratten inzwischen deutlich abgenommen. Die Absperrung des Grünstreifens steht allerdings nach wie vor.