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Tüftler- und Forscherinnentag

Mit Video: Kinder experimentieren bei Karl Storz

Tuttligen / Lesedauer: 3 min

Insgesamt rund 1000 Kinder nehmen in diesem Jahr am landesweiten Tüftler- und Forscherinnentag teil - 29 davon sind im Tuttlinger Mitmach-Museum Tutorama.
Veröffentlicht:29.11.2023, 11:50

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„Ich bin fertig“, tönt es laut durch die Räume des Tuttlinger Mitmach-Museums. Stolz hält der fünfjährige Sebastian einen Würfel in die Luft, der zuvor aus mehreren Einzelteilen bestand. Um ihn herum sitzt seine Gruppe des Kindergartens der evangelischen Auferstehungskirche. Eine von vielen, die an diesem Tag am landesweiten „Tüftler- und Forscherinnentag“ teilnimmt.

1000 Kinder, 46 Unternehmen und 26 Städte

Rund 1000 Kinder tauchten an diesem Tag landesweit bei 46 verschiedenen Unternehmen und Institutionen in 26 Städten und Gemeinden Baden-Württembergs in die vielen spannenden Themen ein.

Video: Lisa Klebaum

29 Kinder sowie sieben Begleitpersonen nutzen in dem Zuge die Gelegenheit, als Jung-Forscherinnen und Jung-Forscher das Tuttlinger Tutorama zu entdecken. „Wir haben hier Kinder aus den Kindergärten Don Bosco, Altwegen und der evangelischen Auferstehungskirche“, zählt Claudia Herczeg-Kohler, Leiterin des Museums, auf.

Mitmach-Museum öffnete im Juli

Erst im Juli diesen Jahres öffnete das Mitmach-Museum der Firma Karls Storz in der Nendinger Allee 9 das erste Mal seine Türen. Seitdem ist viel passiert: „Es kommt wahnsinnig gut an. Wir sind an unseren Öffnungstagen oft ausgebucht“, freut sich Anja Ebert, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Karl Storz.

2000 Besucher seit Öffnung

So zählt das Museum seit der Eröffnung bereits über 2000 Besucher. Auch der fünfjährige Sebastian ist nicht zum ersten Mal im Tutorama. „Mein Lieblingsexperiment ist die Murmelbahn“, sagt er und die sechsjährige Finya schließt sich an: „Meins auch.“

Es freut mich, dass sie Nachfrage so hoch ist.

Peter Solleder

Bei den Experimenten stehe im Vordergrund, den Kindern spielerisch naturwissenschaftliche Experimente näher zu bringen. „Es geht gar nicht unbedingt darum, eine Lösung zu finden, sondern eher darum, die Sinne zu schärfen und Interesse zu wecken.

Keine Lösungen angegeben

Deshalb stehen auch nirgendwo neben den Experimenten die Lösungen“, erklärt Anne Lenze von der Unternehmenskommunikation der Firma Karl Storz. „Die Kinder sollen einfach probieren und tüfteln“, ergänzt Ebert.

In den Gängen zwischen den Stockwerken ist die Stimmung belebt. Insgesamt 75 Stationen gibt es in für die Kinder zu entdecken - aufgeteilt in verschiedene Altersgruppen. 26 Städte und 46 Unternehmen haben sich an dem „Tüftler- und Forscherinnentag“ im November beteiligt.

Nachfrage extrem hoch

„Es freut mich, dass sie Nachfrage so hoch ist“, sagt auch Peter Solleder, der die Kinder an diesem Tag durch das Museum begleitet. „Ich übernehme häufig die Führungen, erkläre die Experimente und entwickle auch neue“, so der gelernte Ingenieur.

Einen Stock höher bildet sich vor der Station mit der Riesenseifenblase eine lange Schlange. Jeder der Kinder möchte ausprobieren, ob es die Blase über sich drüber ziehen kann.

Viele Kinder kommen öfters

„Das ist eines der Lieblingsexperimente hier“, weiß Lenze. Viele Kinder seien bereits häufiger dagewesen und viele würden ihren Berufswunsch nach einem Besuch in dem Mitmach-Museum noch einmal spontan ändern.

„Wir freuen uns natürlich, wenn wir die Kinder für die Naturwissenschaften sowie Technik begeistern können“, sagt Claudia Herczeg-Kohler. Und obwohl ihm der Tag viel Spaß gebracht hat, bleibt der fünfjährige Sebastian dabei: „Ich will mal Eishockey-Spieler werden“.