StartseiteRegionalRegion TuttlingenTrossingenMartin Irion will HSG Baar erst in die Landesliga zurückführen und dann eine Pause einlegen

Trossingen

Martin Irion will HSG Baar erst in die Landesliga zurückführen und dann eine Pause einlegen

Trossingen / Lesedauer: 2 min

Die HSG Baar ist unter Trainer Martin Irion bislang in dieser Saison 2023/24 das Maß der Dinge. Eine Zwischenbilanz mit Trainer Martin Irion.
Veröffentlicht:06.12.2023, 18:08

Artikel teilen:

Neun Spiele, neun Siege, 18:0 Punkte, 331:229 Tore, Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga Neckar-Zollern und angetreten mit großen Ambitionen, den Wiederaufstieg in die Landesliga zu schaffen: Die HSG Baar ist unter Trainer Martin Irion bislang in dieser Saison 2023/24 das Maß der Dinge. Eine Zwischenbilanz mit Trainer Martin Irion.

In der vergangenen Saison hatte es die HSG Baar „nur“ auf den dritten Rang geschafft und den Wiederaufstieg in die Landesliga verpasst. „Wir haben eine gute, junge Truppe. Aber letztes Jahr waren wir noch nicht so weit. Die Jungs haben Talent, das wir aber noch weiter entwickelt haben. Wir sind auf jeden Fall angetreten, um wieder zurück auf die HVW-Ebene zu kommen. Die Chance ist da“, sagt Coach Martin Irion. Auch habe man nun Spiele gewonnen, die man vergangene Saison wegen fehlender Erfahrung und Cleverness noch abgegeben hatte.

Der Reifeprozess der Mannschaft ist also fortgeschritten. Auch gegen schwierige Gegner finden die Mannen von Irion und Co-Trainer Thomas Ulrich Mittel und Lösungen. So bestand die HSG Baar etwa gegen die HSG Neckartal (33: 25) und den Verfolger HSG Hossingen-Meßstetten (26:19) erste Reifeprüfungen. Aufhorchen ließ das Team auch mit dem Kantersieg gegen den TV Weilstetten III, den die HSG auswärts mit 52:25 (!) auseinandernahm. Nach dem Lokalduell gegen die HSG Rietheim-Weilheim folgt dann die nächste Bewährungsprobe, wenn es zum Drittplatzierten HK Ostdorf/Geislingen geht. Denn in deren Halle herrscht Harzverbot, eine ungewohnte Situation, die es zu bewältigen gibt auf dem Weg in die Landesliga.

Die Ausgangslage für den Wiederaufstieg in die Landesliga nach dem Abstieg nach der Saison 2021/22 ist klar. „Aber man weiß nie, wie es läuft“, mahnt Irion, dass sich mit Verletzungen im Kader die Situation auch schnell einmal ändern könne. Danach sieht es derzeit aber nicht aus.

Irion hingegen bastelt derzeit an einer Lösung für die Zeit nach ihm. Denn nach der Saison soll Schluss sein, hat Martin Irion bereits bekannt gegeben. „Mein Plan ist, dass mein spielender Co-Trainer Thomas Ulrich übernimmt“, sagt Irion. Der Plan sei aber wohl noch nicht ganz in trockenen Tüchern. Trotzdem steht für Irion fest, dass er nicht weitermacht. „Nach 25 Jahren als Trainer brauche ich eine Pause. Ob sich meine Frau darüber freut, weiß ich nicht genau“, schmunzelt Irion, der somit eine Rückkehr auf die Trainerbank nicht ausschließt. Man wird sehen, wie virulent das Handball-Virus bei Martin Irion ist. Vielleicht ist nach einem schon Jahr Schluss mit der Handball-Pause.

Am Samstag (19.30 Uhr, Solweghalle Trossingen) trifft der Tabellenführer im Derby auf die HSG Rietheim-Weilheim, die sich bislang schwer tut und nach acht Spieltagen aktuell auf dem siebten Rang mit 8:8 Punkten der Bezirksliga zu finden ist ist.