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Mobilfunkmast

Gemeinde findet für Antenne keinen Platz

Mahlstetten / Lesedauer: 2 min

Die Telekom kann vorerst keinen Handysender in der Gemeinde aufstellen
Veröffentlicht:01.02.2012, 17:15

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In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Mahlstetten beschlossen, das Projekt Mobilfunkmast vorerst nicht weiter zu verfolgen.

Der Mobilfunkanbieter Telekom wollte auf Antrag der Gemeinde zur Verbesserung des D1-Mobilfunkempfangs bei der Mehrzweckhalle einen Sendemast errichten. Da dieser Standort sehr nahe beim Kindergarten liegt, wurden in der Bevölkerung aber Bedenken laut. Ein weiterer möglicher Standort beim Wasserhochbehälter auf dem Kirchbühl lag manchen Bürgern ebenfalls zu nah an der Wohnbebauung.

Da es laut Gemeinde keinen anderen geeigneten Standort gibt und die Gemeinde einen Standort nicht gegen den Willen von Teilen der Einwohnerschaft durchsetzen wolle, beschloss der Gemeinderat, das Projekt derzeit nicht weiter zu verfolgen. Wasserleitung ist verrostet

Die Wasserleitung vom Pumpenhaus im Lippachtal zum Hochbehälter Kirchbühl ist auf eine Länge von rund 50 Metern stark korrodiert und muss erneuert werden, hieß es. Da die Versorgungssicherheit höchste Priorität hat, beschloss der Gemeinderat, das fragliche Stück Wasserleitung so bald wie möglich auszutauschen. Das Bauamt Spaichingen soll mit der Ausschreibung und Bauüberwachung der Arbeiten beauftragt werden.

Reparaturen sind auch beim Kindergarten nötig. Mängel, die selbst behoben werden können, sollen vom Bauhof erledigt werden. Im Frühjahr will sich der Gemeinderat direkt vor Ort ein Bild vom Kindergarten und von seinem Außengelände machen.

In nichtöffentlicher Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit einer Informationsreise im Jahr 2013. Die Verwaltung bekam den Auftrag, alles nötige zu organisieren.

Einverstanden erklärte sich der Gemeinderat mit einem privaten Bauvorhaben in der Hauptstraße 38 in Mahlstetten. Für sein Wohnhaus hatte ein Bürger beantragt, einen Wintergarten anbauen zu dürfen.