StartseiteRegionalRegion TuttlingenRenquishausenNeubaugebiet an Gemeinde übergeben

Neubaugebiet

Neubaugebiet an Gemeinde übergeben

Renquishausen / Lesedauer: 2 min

EnBW-Tochter erschließt 28 Bauplätze in Renquishausen – Fast alle Grundstücke verkauft
Veröffentlicht:07.09.2018, 18:32

Von:
Artikel teilen:

In „Zinen I“ kann ab sofort gebaut werden. Am Donnerstagnachmittag hat die EnBW-Tochtergesellschaft „RBS wave“ der Gemeinde Renquishausen offiziell das neue Baugebiet übergeben. 28 Bauplätze mit einer durchschnittlichen Größe von etwa 800 Quadratmetern sind auf dem drei Hektar großen Areal entstanden, so Projektleiter Micheal Müller von der RBS wave.

Gemeinderäte, Vertreter der Firmen, die sich an den ausführenden Arbeiten beteiligt haben, sowie Familien mit Kindern, die sich ein Grundstück gesichert haben, waren bei der öffentlichen Einweihung dabei. 24 Grundstücke sind nach Angaben von Bürgermeister Jürgen Zinsmayer bereits verkauft worden. Vier stehen noch zum Kauf bereit. Der Preis pro Quadratmeter liegt laut Projektleiter Müller zwischen 75 und 95 Euro. „Vom Preis her ist es überschaubar im Vergleich zu anderen Gemeinden“, meinte Zinsmayer.

Bei der Umsetzung der Erschließung vertraute die Gemeinde, wie schon zuvor beim Neubaugebiet „Am neuen Brunnen“, der EnBW-Tochtergesellschaft. „Unser Bauamt war ausgelastet, deshalb haben wir den Auftrag nach außen vergeben. Und da wir mit RBS wave gute Erfahrungen gemacht haben, stand einer erneuten Zusammenarbeit nichts im Wege“, so Zinsmayer. Das gesamte Bauprojekt habe die Firma bis zu 2,3 Millionen Euro gekostet. Das Geld werde über den Verkauf der Grundstücke zurückgeholt, so Müller.

Glasfaser bis ins Haus

Nach Angaben von Stefan Kempf von der EnBW ist die Erschließung des Wohngebiets seitens der Infrastruktur ein „zukunftorientiert ausgestaltetes Gebiet“. Neben der bekannten Infrastruktur, bestehend aus Wasser, Strom und Straßenbeleuchtung in LED, ist der Ausbau einer Glasfaserinfrastruktur bis ins Haus verlegt worden. „Über die Glasfaser können die Anwohner Telefon, Internet und TV beziehen. Die Qualität der Verbindung ist davon abhängig, wie gut die Gemeinde mit dem Glasfasernetz verbunden ist“, so Kempf. Weitere Tiefbauarbeiten seien diesbezüglich nicht mehr nötig.