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Zunftmeisterempfang ist ein Highlight der Göge-Fasnet

Mengen / Lesedauer: 2min

Fasnet ist auch die Zeit für soziale Projekte
Veröffentlicht:12.02.2024, 12:22
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Nach dem Gottesdienst ist vor dem Göge-Umzug dazwischen findet der legendäre Zunftmeisterempfang statt. So zeigte sich der Medienreferent des V.A.N. tiefbeeindruckt von der kulturell anspruchsvollen Veranstaltung und Brauchtumsmeister Frank van Beek gratulierte zum 55. Umzugs-Jubiläum.

In ihrem Grußwort legte Zunftmeisterin Michaela Zimmermann vom gastgebenden Freizeit-, Heimat- und Narrenverein Eichen die Verhaltensregeln fest und hieß die Gäste willkommen. Schirmherr „Peter der Raine“ begrüßte die Narren aus nah und fern bei seinem letzten Zunftmeisterempfang als Schultes gern. So seine Ansage: „Ja es stimmt, es ist soweit, es endet meine Schulteszeit, es sind bis dahin deren Monate zehn, dann werde ich aus dem Amte geh’n“. „Der FHN-Eichen ist heute wieder im Amt, Eichemer Sämling‘ und Burgwaldteufel was ihr brenget, ich bin gespannt“, so Landtagsabgeordneter Klaus Burger.

Und die Eichemer Sämlinge zeigten sich als gute Gastgeber. Als Barbie cool trat auf die Rektorin aus der Göge-Schul’. Die Göge-Narren kamen mit einem Voltigier Pferd ganz aus Holz und zeigten dieses mit Stolz. Auf diesem durfte die Zunftmeisterin akrobatische Figuren ausführen und für jede gelungene Ausführung gab’s einen Obolus in die Vereinskasse. Auf seiner Abschiedstour überbrachte Ringpräsident Anton Blau die besten Wünsche des Narrenrings Alb-Lauchert. Nach zehn Jahren hat die Oberhemoride Gerd Miller die „Hemoridenband Wolfartsweiler“ mit bekannten und neuen Gesichtern zu neuem Leben erweckt.

Seit 20 Jahren gehört Gerd Miller zum Zunftmeisterempfang in der Göge wie das Salz in die Suppe. Als Bürgermeister Kandidat präsentierte er sich als echten Miller, der auch gleich mit seinen Wahlversprechen den Saal auf seiner Seite brachte. „Nachhaltigkeit“, so Miller weiter, „sei für ihn eine wichtige Sache“. Und so sammelte er während des Zunftmeisterempfangs Dank seines Verkaufs- und Versteigerungsgeschicks gemeinsam mit Willi Öhler die stattliche Summe von 1205 Euro ein.

Die gesamte Summe übergab das rührige Duo sogleich an den Freizeit-Heimat-und Narrenverein Eichen. Mit diesem Betrag soll der marode Kinderspielplatz in Eichen wieder modernisiert werden. Sodass ab Sommer auf dem Kinderspielplatz wieder Kinderlachen zu hören sein möge, so Miller und Öhler in ihrem Schlusswort. Danach gings zum Göge-Umzug an dem 58 Gruppen, Vereine und Musikkapellen teilnahmen.


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