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Neue Homepage für Fragen zur Entschädigung

Sigmaringen / Lesedauer: 2 min

Haus Hohenzollern möchte Bürger über die Verhandlung mit Bund und Ländern informieren
Veröffentlicht:30.12.2019, 18:52

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Georg Friedrich Prinz von Preußen hat die Internetseite des Hauses Hohenzollern, www.preussen.de , neu aufgesetzt. Darüber informiert die Generalverwaltung des preußischen Königshauses in einer Pressemitteilung. Auf der neuen Homepage sollen „ab sofort die wichtigsten Antworten auf Fragen rund um das Haus Hohenzollern gegeben werden“, heißt es.

Hintergrund der neuen Homepage sei, dass es zahlreiche Anfragen von Bürgern gebe und viele Fragen unbeantwortet geblieben sind. Das bezieht sich laut Pressemitteilung insbesondere auf die öffentliche Debatte über die Verhandlung des Hauses Hohenzollern mit Berlin, Brandenburg und dem Bund, in der es um das Zurverfügungstellen von Kulturgütern sowie mögliche Entschädigungen geht. Das Haus habe entschieden, die Internetpräsenz unter der bekannten Domain neu aufzusetzen, so Georg Friedrich Prinz von Preußen: „Meine Familie möchte auch an dieser Stelle wichtige und kritische Fragen beantworten, die sich aus der öffentlichen Diskussion ergeben haben.“

Im Bereich „Neuigkeiten und Stellungnahmen“ äußert sich das Haus zur Berichterstattung und aktuellen Ereignissen. Dabei nehmen die Stellungnahmen unter anderem Bezug auf Artikel, die sich mit den Diskussionen rund um die Entschädigung beschäftigen sowie auf Dokumentationen und Agenturmeldungen. Dabei heißt es übergeordnet: Es werde „der Versuch unternommen, mit zusätzlichen Informationen einer ausgewogeneren Diskussion zu dienen.“

In einer elfteiligen Auflistung bespricht das Haus Hohenzollern „häufig gestellte Fragen“, heißt es. Dabei werden Aspekte der aktuellen Diskussion erläutert, wie die Forderungen der Familie und die Hintergründe.

Überblick über Historisches

Außerdem bietet die Seite auch einen Überblick über die historischen Aspekte der öffentlich-rechtlichen Ansprüche der Familie. In Form eines Zeitstrahls reicht die Darstellung bis ins Jahr 1918 zum Thronverzicht von Kaiser Wilhelm dem Zweiten bis hin in den Januar 2020, wo die Verhandlungen des Bunds und der Länder mit dem Haus Hohenzollern in einer Anhörung des Kulturausschusses des Bundestags thematisiert werden.

Im kommenden Jahr soll „ www.preussen.de “ zu einer umfassenden Plattform für historische und aktuelle Themen sowie für den Meinungsaustausch rund um das Haus Hohenzollern weiterentwickelt werden, teilt die Generalverwaltung mit.