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Emilian Hollank schrammt knapp an Bronze vorbei

Wuppertal / Lesedauer: 2 min

Der für Riedlingen startende Schwimmer Emilian Hollank aus Gutenstein hat zum Abschluss der Kurzbahn-EM noch einmal aufhorchen lassen.
Veröffentlicht:23.11.2023, 07:45

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Emilian Hollank hat zum Abschluss der deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Schwimmer in Wuppertal nochmals aufhorchen lassen. Über 50 Meter Brust verpasste der für den TSV Riedlingen startende Gutensteiner nur knapp die Bronzemedaille. Im Vorlauf schwamm er in 27,63 Sekunden die sechstschnellste Zeit und stand damit ‐ wie schon über 100 Meter Brust im Finale der besten acht Schwimmer. Als weitaus jüngster Schwimmer im Vergleich zu seinen sieben Konkurrenten.

Nur acht Hunderstelsekunden fehlen

Der 17-Jährige war sechs Jahre jünger als sein nächstältester Konkurrent. Im Finale schwamm er gegen die deutlich erfahreneren Schwimmer in 27,28 Sekunden noch einmal 35 Hundertstelsekunden schneller als im Vorlauf und belegte Rang vier. Dabei trennten ihn am Ende gerade mal acht Hundertstelsekunden von der Bronzemedaille. Gold ging an den Favoriten Lucas Matzerath (Frankfurt, 26,73 Sekunden), vor Manuel Kohlschmid (Burghausen, 27,13) und Urs Budau (Wiesbaden, 27,20).

Die Eyof/Jugend-EM-Wertung in der alle Schwimmer der Jahrgänge 2006 und 2007 zusammengefasst werden, die im kommenden Jahr noch an der Jugend-Europameisterschaft teilnehmen dürfen, siegte Emilian Hollank deutlich, mit fast einer Sekunde Vorsprung auf den Zweiten. Die startberechtigten Jahrgänge schwimmen ein eigenes Finale, das Jugend-EM-Finale mit Ausnahme der Schwimmer, die sich für das offene, das „große“ Finale qualifizieren. Die werden mit ihrer Zeit im „großen“ Finale am Ende ins Jugend-EM-Finale eingereiht. Da Hollank im Finale deutlich schneller war als sein Hauptkonkurrent im Jahrgang, gewann Hollank diese Wertung deutlich und erhielt Gold.

Über 200 Meter Zweiter seiner Altersklasse

Zum Abschluss über 200 Meter Brust lief es dann nicht ganz nach Plan. Mit einem beginnenden Infekt im Körper erreichte er über seine eigentliche Paradestrecke „nur“ die elftschnellste Zeit aller Teilnehmer in 2:13,89 Minuten und war damit eine halbe Sekunde langsamer als sein Jahrgangs-Dauerrivale Kenneth Bock. Im JEM-Finale schwamm Hollank dann in 2:12,05 Minuten noch einmal deutlich schneller als im Vorlauf, doch Bock war in 2:11,16 Minuten auch noch einmal schneller und verwies Emilian Hollank auf den Silberrang.

Jetzt folgt erst mal eine Pause, ehe in einigen Wochen schon wieder die ersten Wettkämpfe auf der Langbahn anstehen. Das Ziel, so Vater Falk Hollank, Cheftrainer der Schwimmer des TSV Riedlingen, sei die erneute Qualifikation zur Jugend-EM (2. bis 7. Juli 2024 in Vilnius/Litauen).