Investitionsprogramm

Investitionsprogramm 2014 läuft schon

Wurmlingen / Lesedauer: 3 min

Gemeinderat Wurmlingen lässt Tiefbrunnen vorbereiten und Lampen austauschen
Veröffentlicht:30.01.2014, 17:50
Aktualisiert:24.10.2019, 17:00

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Der Investitionsplan der Gemeinde Wurmlingen für 2014 wird bereits abgearbeitet. Der Gemeinderat hat schon in der zweiten Sitzung in diesem Jahr vier Aufträge zum Erhalt der Infrastruktur jeweils einstimmig vergeben. Es geht um die Tiefbrunnen für das Trinkwasser der Gemeinde, um die Verbesserung der Straßenbeleuchtung, um die Sanierung der Eisenbahnstraße und um die EDV-Anlage im Bürgermeisteramt.

Die Tiefbrunnen für das Trinkwasser der Gemeinde liegen südlich der Bundesstraße B 14, unweit des Kreisverkehrs, im Faulenbachtal. Um bei anhaltender Trockenheit und vor allem, um bei einer Havarie auf der Bundesstraße mit Gefahrgut das Risiko für die Wasserversorgung zu minimieren, ist ein weiterer Tiefbrunnen auf dem sicheren, weil höher liegenden nördlichen Standort geplant. Für eine hydrogeologische Untersuchung müssen ein Versuchsbrunnen sowie zwei Messstellen gebohrt werden. Im „zweiten Grundwasserstock“ soll bei Pumpversuchen die Ergiebigkeit festgestellt werden. Der Auftrag wurde für rund 14 560 Euro an die Firma Goller Bohrtechnik in Kirchentellinsfurt vergeben.

Die Verbesserung der Energieeffizienz der Straßenbeleuchtung geht weiter: Die Anfang des Jahres bestellten 800 LED-Module wurden bereits geliefert. Rund ein Drittel habe der Bauhof bereits ausgetauscht, so Bürgermeister Klaus Schellenberg . Als Nächstes steht der Austausch der rund 100 noch vorhandenen alten Pilzleuchten an. Diese Lampen sollen von der Firma Hess, Schwenningen, für rund 82 000 Euro geliefert werden. Aus dem Klimaschutz-Programm des Landes wird die Gemeinde einen Zuschuss von knapp 15 470 Euro erhalten. Gegenüber dem Stand von 2010 wird die Gemeinde nach Abschluss von Lampenumrüstung und –austausch bei der Straßenbeleuchtung rund 75 Prozent an Energie einsparen. Eisenbahnstraße wird saniert

Die technischen Grundlagen für die Sanierung eines Abschnittes der Eisenbahnstraße nördlich der Bettelbrücke sollen zeitnah erarbeitet werden. Der Auftrag für diese Ingenieursleistungen wurde für rund 35130 Euro an das Büro Breinlinger, Tuttlingen, vergeben. Vor der Straßensanierung stehen vor allem der Austausch der Wasserleitung und der Einbau weiterer Versorgungsleitungen an. Sobald „Umfang, Planung und Bauablauf“ festliegen, sollen die Anwohner informiert werden, kündigte Bürgermeister Schellenberg an.

Die EDV-Anlage des Bürgermeisteramts der Gemeinde ist seit September 2009 „nahezu unverändert im Einsatz“, so Schellenberg. Damit sei sie technisch nicht mehr auf dem notwendigen Niveau. Außerdem werde ab Juli dieses Jahres das bisherige Betriebssystem vom Rechenzentrum Reutlingen nicht weiter unterstützt. Daher soll eine neue Anlage gekauft werden. Dann habe die Gemeinde, wie bisher, „für Hardware und Software einen Ansprechpartner – und das funktioniert“, so Hauptamtsleiter Rolf Liebermann. Er hatte die grundsätzliche Notwendigkeit der Investition, wie auch die Vorteile eines Kaufes im Vergleich zu Leasing ausführlich begründet. Die Gesamtkosten für Anlage, Programme und Installation werden bei knapp 30 000 Euro liegen. Rund 18630 Euro entfallen davon auf die Hardware.