Geschäftsstelle

„Die Schwenninger“ möchte erweitern

Villingen-Schwenningen / Lesedauer: 2 min

Die Betriebskrankenkasse plant ein weiteres Gebäude am Vorderen See für 150 Mitarbeiter
Veröffentlicht:31.05.2016, 21:42
Aktualisiert:23.10.2019, 15:00

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Bislang liegt das Grundstück zwischen der Geschäftsstelle der Schwenninger Krankenkasse (SKK) und dem Weg „Am Vorderen See“ brach. Das könnte sich bald ändern – die SKK möchte erweitern.

Auf den Tisch kommt das Thema am Dienstag, 7. Juni, im Technischen Ausschuss des Gemeinderats. Der Architekt, der mit seinem Entwurf einen von der Betriebskrankenkasse ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewonnen hatte, wird dem Gremium dann die Planung vorstellen. Schließlich bedarf es für das anstehende Bebauungsplanverfahren der Zustimmung des Gemeinderats.

Die Planung sieht wie folgt aus: Entstehen soll ein maximal vierstöckiger Neubau in quadratischer Form mit einem Innenhof. Es erreicht damit in etwa die gleiche Höhe wie das benachbarte Hauptverwaltungsgebäude der SKK. Beide Bauten werden im ersten Stockwerk durch einen gläsernen Steg miteinander verbunden. Der Steg führt dann über den Fuß- und Radweg, der vom Einkaufsmarkt Culinara zum Vorderen See verläuft.

Platz bieten soll der Erweiterungsbau einmal rund 150 Mitarbeitern. Damit möchte die Krankenkasse ihre Mitarbeiter, die bislang auf verschiedene Standorte in der Doppelstadt verteilt sind, in direkter Nachbarschaft der Hauptgeschäftsstelle in einem Bürokomplex zentral unterbringen. Die SKK spricht in dieser Hinsicht von einer Sicherung ihres Standorts Villingen-Schwenningen. Durch die Zusammenführung sollen zudem Prozesskosten eingespart und Arbeitsabläufe verbessert werden.

Die Krankenkasse unterliegt einem engen Zeitplan: Denn an jenen Standorten in Villingen-Schwenningen laufen im kommenden Jahr bereits die Mietverträge aus. Sie hofft daher darauf, noch vor der Sommerpause grünes Licht vom Gemeinderat zu erhalten. Ihr kommt zugute, dass sich das für den Neubau vorgesehene, knapp 3000 Quadratmeter große Grundstück bereits in Besitz der SKK befindet.

„Wir freuen uns auf den Projektstart sowie den Dialog mit dem Gemeinderat und den Nachbarn“, teilte SKK-Unternehmenssprecher Roland Frimmersdorf mit. Geplant ist für die Tage nach der Ausschusssitzung eine Informationsveranstaltung der Krankenkasse mit Anwohnern, um diese vom Vorhaben zu unterrichten.

Interessant dürfte für die Nachbarschaft sein, dass für das neue Verwaltungsgebäude nur Post- und Materiallieferungen über die Straße „Am Vorderen See“ vorgesehen sind. Laut des Planungsentwurfs ist vorgesehen, dass Kunden weiterhin den Eingang an der Spittelstraße nutzen. Die ebenfalls über die Spittelstraße zu erreichende Tiefgarage für Mitarbeiter, die bereits unter dem Hauptverwaltungsgebäude existiert, wird unter dem Grünzug bis unter den Neubau entsprechend erweitert.

Da das noch brach liegende Grundstück der Betriebskrankenkasse auch mit dem Bauvorhaben noch nicht komplett bebaut wäre, soll ein zweiter Bauabschnitt, der allerdings nicht zeitnah umgesetzt wird, in der Planung bereits mit vorbereitet werden.