Kreisverkehrswacht

Verkehrswacht ehrt Heinz Spanier

Tuttlingen / Lesedauer: 2 min

Langjähriger Vorsitzender hat in seiner Amtszeit viel erreicht
Veröffentlicht:30.04.2014, 11:45
Aktualisiert:24.10.2019, 14:00

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Bei der Hauptversammlung der Kreisverkehrswacht in der Kantine des Polizeipräsidiums ist der langjährige Vorsitzende Heinz Spanier zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden. Die Kreisverkehrswacht Tuttlingen sei viele Jahre untrennbar mit dem Namen Heinz Spanier verbunden, erklärte der Vorsitzende Manfred Schwanz . In seinem Rückblick erinnerte Schwanz unter anderem an ein Motorradsicherheitstraining in Neuhausen und an Verkehrsunterricht bei Kindern und Jugendlichen

Wie Vorsitzender Manfred Schwanz erklärte, übernahm Heinz Spanier in der Mitgliederversammlung am 26. März 1992 den Vorsitz der Kreisverkehrswacht als Nachfolger des kurz zuvor verstorbenen Walter Wiegand. „Herr Spanier ging als Verkehrsdienstleister seine Aufgabe engagiert an und die weiteren 21 Jahre der Kreisverkehrswacht wurden maßgeblich von ihm geprägt.“

1993 begann Spanier mit dem Zweiradsicherheitstraining, „welches bis heute Bestand hat“. Damals wurden die ersten Schutzplanken mit Aufprallschutz „nach dem damaligen Stand der Technik“ ausgestattet. Zum 40-jährigen Bestehen der Kreisverkehrswacht Tuttlingen schaffte sie 1995 zusammen mit dem Landkreis Tuttlingen eine mobile Jugendverkehrsschule an. 1998 rief die Verkehrswacht zusammen mit Rainer Großmann und Walter Flum vom Verkehrserziehungsdienst die Verkehrspuppenbühne ins Leben. Diese gibt es ebenfalls bis heute. Vorläufiger letzter Höhepunkt der Arbeit von Spanier war laut Schwanz die Beschaffung eines neuen Gurtsimulators in Form eines Smart, „der auf einem Anhänger montiert ist“.

Als Ehrungsgeschenk bekam Spanier einen Leitpfosten mit Wildwarnreflektor und persönlicher Widmung sowie einen Geschenkkorb.

Neue Verkehrserziehung

Zu den Aktionen der Kreisverkehrswacht im vergangenen Jahr gehörte unter anderem ein Motorradsicherheitstraining im Gewerbepark Take-Off in Neuhausen ob Eck. Insgesamt nahmen laut Schwanz dort 170 Motorradfahrer teil. Darüber hinaus belebte sie das Instrument der Verkehrserziehung neu. Durch eine Kooperation – unter anderem mit der Staatsanwaltschaft Rottweil – ist es für junge Verkehrs-Straftäter beispielsweise möglich, die Strafe durch einen Besuch eines Verkehrsunterrichts zu mildern oder sogar die Einstellung des Verfahrens zu erwirken.

Ein großes Vorhaben war die Ausstattung der Kreisstraße 5927 zwischen Mauenheim und dem Hegaublick mit Zweiradunterfahrschutz. Schwanz: „Da uns das Thema sehr wichtig ist und die erforderliche Ausstattung des Unterfahrschutzes vom Landkreis nicht gestemmt werden konnte, investierte die Kreisverkehrswacht Tuttlingen in die Ausstattung der Strecke zirka 3000 Euro.“ Zudem beteiligte sie sich an der Beschaffung von Wildwarnreflektoren und war in die Gestaltung des Verkehrsübungsplatzes in Aldingen eingebunden.