Laufveranstaltung

Thomas Ulrich zieht eine positive Bilanz von run & fun 2017

Tuttlingen / Lesedauer: 3 min

Änderungen am Konzept im Vergleich zum vergangenen Jahr haben sich bewährt
Veröffentlicht:29.05.2017, 17:39
Aktualisiert:23.10.2019, 05:00

Von:
Artikel teilen:

Nach zwei intensiven Tagen ist Tuttlingens große Laufveranstaltung run & fun für dieses Jahr schon wieder Geschichte – und die Organisatoren sind vollauf zufrieden. Das betonte jedenfalls OK-Chef Thomas Ulrich im Gespräch mit unserem Redakteur Christian Gerards .

Herr Ulrich, wie sind Sie mit dem Verlauf von run & fun 2017 zufrieden?

Wir sind mehr als zufrieden. Vor allem ist nichts passiert. Die Menschen waren in guter Stimmung, das Wetter hat dazu natürlich beigetragen.

Das Wetter war für die Läufer wegen der warmen Temperaturen sehr hart. Im vergangenen Jahr gab es viel Regen. Muss es bei run & fun eigentlich immer solche Extreme geben?

Wir hatten aber auch schon manchmal etwas zwischendrin. Wir haben gedacht, Ende Mai ist es vielleicht noch nicht so heiß. Wegen der Temperaturen haben wir versucht, mit ganz viel Wasser und Duschen, die wir für den Marathon alle fünf Kilometer aufgebaut haben, und zusätzlichen Wasserstellen alles möglich zu machen, dass sich die Läufer wohl fühlen und die Wärme durch Flüssigkeitszufuhr kompensieren können.

Das Festgelände haben Sie in diesem Jahr noch einmal umgebaut. Wie lautet Ihr Fazit?

Das kam sehr gut an. Am Samstag ist es extrem aufgefallen, dass die Eltern einen ganz anderen Blick auf die Strecke hatten. Das gilt natürlich auch für die Erwachsenenläufe. Das war eine gute Geschichte. Es war genau richtig, diesen Weg jetzt zu gehen.

Sie haben den Halbmarathon am Sonntag zeitlich deutlich nach hinten gezogen. Er wurde gestartet, als der Marathon und der Nordic Walking-Wettbewerb noch in vollem Gange war. Das war mutig, aber Ihre Vorausberechnung, dass um 10.20 Uhr nur wenige Sportler über die Ziellinie kommen, hat gepasst. Ist das ein Konzept für die Zukunft?

Daran können wir noch etwas basteln. Es war ja für uns auch eine taktische Geschichte: Funktioniert das mit dem Kanal, durch den wir die Sportler an den wartenden Läufern vorbei geführt haben? Wird das angenommen? Aber es kam gut an, von daher können wir das weiterentwickeln.

Gibt es trotz Ihres positiven Fazits vom Wochenende Sachen, bei denen Sie für das kommende Jahr nachjustieren müssen?

Dazu kann ich jetzt noch gar nichts sagen. Im Moment überwiegen nur die positiven Dinge. Mit fällt jetzt nichts ein, wo wir groß optimieren müssen. In ein paar Tagen, wenn wir das diejährige run & fun Revue passiert gelassen haben, sieht das vielleicht anders aus. Aber derzeit sind wir mehr als zufrieden.

Wie war für Sie die Stimmung am Samstagabend auf dem Festplatz mit der Live-Musik von den Filder Spatzen? Ich hatte den Eindruck, dass vielleicht auch wegen des DFB-Pokalfinals nicht so viel los war wie in den vergangenen Jahren.

Das kann durchaus sein. Es sind aber zu später Stunde, nach 22 Uhr, noch viele Leute gekommen. Da wir den Schirm anders aufgestellt haben, war die Fläche vor der Bühne gefühlsmäßig größer – ist sie aber nicht. Die Leute haben sich mehr verteilt. Die Stimmung war recht gut.