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In der Ringer-Bundesliga treten nur noch 14 Teams an

Tuttlingen / Lesedauer: 2 min

TKSV Bonn-Duisdorf zieht Mannschaft zurück – Zwei Absteiger, aber keine Aufsteiger
Veröffentlicht:31.01.2014, 16:50
Aktualisiert:24.10.2019, 17:00

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Der Kampf um die diesjährige deutsche Mannschafts-Meisterschaft im Ringen ist noch nicht entschieden, da müssen sich die Funktionäre des Deutschen-Ringer-Bundes bereits Gedanken um die neue Saison machen. Sie treffen sich am Wochenende 1./2. Februar in Mainz zu einer Klausur-Tagung.

Das Hauptthema in Mainz wird die Zukunft der Bundesliga sein. Nach aktuellem Stand nehmen in der nächsten Saison nur noch 14 Mannschaften an den Kämpfen der ersten Bundesliga teil. In der noch laufenden Saison waren es noch 17 Vereine.

Nicht mehr mit dabei in der neuen Runde sind die beiden Tabellenletzten FC Erzgebirge Aue (1. Bundesliga Nord) und SV Wacker Burghausen (1. Bundesliga Süd). Beide nehmen von ihrem Abstiegsrecht Gebrauch. Außerdem zog der TKSV Bonn-Duisdorf (Tabellensiebter der 1. Bundesliga Nord) seine Mannschaft aus der Bundesliga zurück.

Nachrücker aus der zweiten Bundesliga gibt es in diesem Jahr nicht. Alle drei Zweitliga-Meister nahmen von ihrem Recht Gebrauch, einmal den Aufstieg in die Bundesliga abzulehnen. Das sind RSV Rotation Greiz (2. Liga Nord), KSV Witten (2. Liga Mitte) und TSV Westendorf (2. Liga Süd). Ein zweites Mal ist so etwas, wie der Vizepräsident Sport des DRB, Günter Maienschein aus Tuttlingen erklärte, nicht möglich.

Somit verbleiben in beiden Bundesligen für die kommende Saison noch je sieben Mannschaften. In Mainz wird es darum gehen, einen Modus zu finden, der den Vereinen gerecht wird. „Sieben Mannschaften in einer Gruppe bedeutet für jeden Verein sechs Heimkämpfe – das ist zu wenig“, sagt Maienschein. Der Tuttlinger Funktionär ist aber auch gegen eine eingleisige Bundesliga, bei der die K.o.-Runden wegfallen würden. Maienschein: „Die Endkämpfe sind das Salz in der Suppe. Das sieht man gerade wieder in diesem Jahr. In den Viertel- und Halbfinalkämpfen gab es gute Zuschauerzahlen und tolle Stimmung in den einzelnen Hallen.“

Maienschein selbst hat sich davon am vergangenen Wochenende noch selbst überzeugt. Er war sowohl am Samstag beim Nendinger 16:13-Sieg gegen Mainz in der Schwenninger Helios-Arena, als auch am Sonntag in Aschaffenburg beim 15:15 zwischen der RWG Mömbris-Königshofen und dem SV Germania Weingarten.

Nicht ohne Hintergedanken haben die DRB-Funktionäre Mainz als Ort für ihre zweitägige Klausur ausgesucht. Somit steht am Abend einem Besuch des Rückkampfes ASV Mainz 88 gegen den ASV Nendingen nichts im Weg.

Folgende Mannschaften gehen nach dem jetzigen Stand in der kommenden Saison in der Bundesliga an den Start:

Gruppe Nord: ASV Mainz 88, KSV Köllerbach, RWG Mömbris-Königshofen, 1. Luckenwalder SC, AC Lichtenfels, TV Aachen-Walheim, KAV Mansfelder Land.

Gruppe Süd: SV Germania Weingarten, ASV Nendingen, SV Triberg, TuS Adelhausen, VfK Schifferstadt, KSV Aalen 05, KSV Schriesheim.