Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Heinz-Rudi Link geht von Bord

Tuttlingen / Lesedauer: 1 min

Regionale Wirtschaftsförderung sucht Nachfolger
Veröffentlicht:30.03.2016, 15:41
Aktualisiert:23.10.2019, 17:00

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Nach mehr als 15 Jahren will Heinz-Rudi Link, Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, das Boot verlassen.

Seine Stelle ist in regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie im Staatsanzeiger Baden-Württemberg ausgeschrieben und soll zum 31. März 2017 neu besetzt werden. „Mit 66 Jahren gehe ich in den Ruhestand“, so Link auf Anfrage des Schwarzwälder Boten.

Der Geschäftsführer, früher bei Aesculap in Tuttlingen beschäftigt, hatte sich seinerzeit unter vielen Bewerbungen durchgesetzt und gilt unter anderem als „Erfinder“ des Begriffs „Gewinnerregion“. Mit ungefähr 80 bis 100 Bewerbungen müsse gerechnet werden, so Link.

Bis zum 30. Juni sollte die Bewerbung beim Vorsitzenden des Aufsichtsrates der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Jürgen Guse , eingetroffen sein. Guse ist Bürgermeister in Bräunlingen. „Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt die regionale Entwicklung und vermarktet die regionalen Stärken nach innen und außen“, heißt es in der Stellenbeschreibung.

Als gemeinsame Gesellschaft des Regionalverbandes, der Landkreise verstehe sich die Wirtschaftsförderung auch als Dienstleister. Eine Findungskommission hatte vor 15 Jahren Heinz Rudi Link als ersten Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, die es seit 2001 gibt, ausgewählt. Sie bestand damals unter anderem aus Landrat, IHK-Hauptgeschäftsführer und dem Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen. Auch den Nachfolger von Heinz-Rudi Link wird eine solche Findungskommmission auswählen.