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De Raaf: „Strafen waren kleinlich“

Tuttlingen / Lesedauer: 1 min

De Raaf: „Strafen waren kleinlich“
Veröffentlicht:29.02.2016, 19:34
Aktualisiert:23.10.2019, 18:00

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Die Wild Wings sind am Wochenende in der Deutschen Eishockey-Liga ohne Punkte geblieben. Einer 0:5-Heimpleite gegen München folgte ein 2:4-Spielverlust in Nürnberg. „Der Start gegen die Ice Tigers war denkbar schlecht für uns. Wir sind erst ab dem zweiten Drittel in den Rhythmus, ins Spiel gekommen, da lagen wir aber schon 0:2 hinten“, klagt SERC-Trainer Helmut de Raaf.

Bereits in der ersten Minute kassierten Ashton Rome und Simon Danner jeweils Zweiminutenstrafen, in doppelter Überzahl traf Nürnberg zum 1:0. „Die Strafen waren etwas kleinlich, da hat das Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter gefehlt“, ärgerte sich der SERC-Trainer. „Ab dem zweiten Drittel haben wir das Spiel offen gestaltet. Schade, dass es am Ende nicht mehr ganz gereicht hat und wir das Empty-net-goal zum 4:2 gekriegt haben“, so de Raaf. Nach 0:3-Rückstand hatten Marcel Kurth und Rome den SERC herangebracht.

So blieb den Wild Wings die rote Laterne, die sie am Freitag übernommen hatten, erhalten. Noch schlimmer, der Konkurrent Krefeld Pinguine baute seinen Vorsprung auf zwei Punkte aus. „Krefeld gewinnt in Düsseldorf 1:0 nach Penaltyschießen“, schüttelte de Raaf mit dem Kopf. Die Schwarz-Gelben sind zur Zeit gut in Schwung. Die Krefelder punkteten in allen ihren Spielen im Februar, holten aus sieben Partien 17 Zähler. Schwenningen holte im Februar in sieben Partien sechs Punkte.

Am kommenden Freitag muss Krefeld noch in der Schwenninger Helios-Arena antreten. Am Mittwoch spielen die Wild Wings bei den Eisbären Berlin.