Liegenschaft

Abschied von einer „Institution im Rathaus“

Tuttlingen / Lesedauer: 2 min

Bernhard Buschle geht in den Ruhestand – Seit 1993 in mehreren Funktionen bei der Stadt Tuttlingen
Veröffentlicht:29.06.2016, 10:47
Aktualisiert:23.10.2019, 14:00

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Bernhard Buschle, langjähriger Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Forst, ist am Montag von Oberbürgermeister Michael Beck in den Ruhestand verabschiedet worden. Buschle war seit 1993 bei der Stadt Tuttlingen beschäftigt.

„Sie sind eine Institution im Rathaus“, sagte OB Michael Beck an die Adresse Buschles – schließlich war er seit 1993 bei der Stadt Tuttlingen beschäftigt und über viele Jahre vor allem für das Grundstücksgeschäft verantwortlich. Als „überaus loyaler und fleißiger Beamter alten Schlags“ habe Buschle seine Aufgaben erfüllt – „wir verlieren Sie nur ungern.“

Die Laufbahn des 1953 geborenen Stetteners begann 1970 als Inspektoranwärter bei der Stadt Fridingen. Von 1973 bis 1975 studierte Buschle an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl, bis 1993 war er beim Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg tätig, zuletzt als Leiter der Finanzverwaltung. Bei der Stadt Tuttlingen war er ab 1993 zunächst Leiter der Abteilung Liegenschaften, den gesamten Fachbereich Liegenschaften und Sanierung übernahm er 2001.

„Zahlreiche schwere Grundstücksverhandlung haben Sie hinter sich, bei der Stadtsanierung haben Sie eine entscheidende Rolle gespielt, so OB Beck rückblickend. Aber auch Bereiche wie Forst, Friedhöfe und die Abteilung Wirtschaftsförderung gehörten zu seinem Verantwortungsbereich, den ab Juli nun Karin Kohler übernehmen wird.

Als „wehmütigen Augenblick“ bezeichnete Erster Bürgermeister Emil Buschle den Abschied von Bernhard Buschle. „Verlässlich und berechenbar“ sei er stets gewesen, so Emil Buschle: „Wir haben von seinem Wissen profitiert.“

„Es freut mich, dass ich die Stadt mit voranbringen durfte“, sagte Bernhard Buschle, er gehe „mit einem guten Gefühl in den neuen Lebensabschnitt.“ In launigen Worten verglich er die Stadt und das Grundstücksgeschäft mit dem Monopoly-Spiel. Das sei schließlich ebenso „quadratisch wie der Ubersche Grundriss“ – und auch Tuttlingen habe seine Badstraße ebenso wie seine Schlossallee.