Winterdienstvertrag

Winterdienstvertrag wird angepasst und Turnhalle erneuert

Dürbheim / Lesedauer: 2 min

Im Dürbheimer Gemeinderat wurde wieder eine Punkte beschlossen
Veröffentlicht:30.05.2022, 12:52

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In seiner Sitzung am 16. Mai hat der Gemeinderat in Dürbheim wieder über viele Themen gesprochen und einiges beschlossen. So wird es eine Anpassung des Winterdienstvertrag mit der Firma Marquardt geben. Seit 1. Januar 2017 führt die Firma Marquardt „auf dem Berg“ den Winterdienst für die Gemeinde durch, was in all den Jahren reibungslos funktioniert hat. Angesichts der aktuellen Preisanstiege wurde um eine Anpassung des Abrechnungssatzes für das Räumfahrzeug mit Schneepflug und Streuer auf 95,00 Euro pro Stunde gebeten. Zudem wurde das Abrechnungsverfahren vereinfacht. Den Änderungen stimmte der Gemeinderat einstimmig zu, denn nach mehr als fünf Jahren unveränderter Vergütung erscheint eine Erhöhung um rund zehn Prozent mehr als angemessen.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat auch für die Turn- und Festhalle in Dürbheim bei Firma Knapp in Spaichingen eine moderne Schließanlage zum Bruttopreis von 9 475,41 € zu bestellen. Bisherige Schlüssel werden durch einen Chip (Transponder) ersetzt. Je Transponder kann festgelegt werden, welche Türen geöffnet werden können. Das System speichert die Daten des Auf- und Abschließens. Beim Verlust des Transponders kann dieser gesperrt werden. Dadurch entfällt der Austausch von Schlössern oder gar der ganzen Schließanlage. Die Transponder werden kostenlos ausgegeben. Beim Verlust sind pauschal zehn Euro Entschädigung zu entrichten.

Einstimmig erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen zum beantragten Neubau einer Garage auf einem Grundstück in der Rietheimer Straße. Für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage in der Straße „Am Bierkeller“ hatte der Gemeinderat bereits im Juni 2021 zu drei Punkten sein Einvernehmen erteilt. Dass aufgrund geänderter Planungen sowohl das Gebäude, als auch die Doppelgarage etwas weiter von der Straße entfernt errichtet werden sollen, nahm der Gemeinderat zur Kenntnis.

Dem Wunsch eines Grundstückseigentümers in der Silcherstraße den öffentlichen Gehweg in der Gartenstraße umbauen zu dürfen, damit die Einfahrt in die neu errichtete Doppelgarage besser zu gestalten ist, stimmte der Gemeinderat einstimmig unter mehreren Voraussetzungen zu: die Arbeiten sind fachmännisch auszuführen. Für Nutzer des öffentlichen Gehweges dürfen keine die Verkehrssicherheit gefährdenden Verhältnisse geschaffen werden. Der Antragsteller trägt die Kosten der Maßnahme und stellt die Gemeinde von Haftungsansprüchen frei die Dritte durch Unfälle im Bereich des angepassten Teils des Gehweges erleiden und die auf die durchgeführte Niveauanpassung zurückzuführen sind.