Landgericht

Drei neue Vorsitzende Richterinnen am Landgericht

Rottweil / Lesedauer: 2 min

Das Gericht besteht nun aus drei männlichen und drei weiblichen Vorsitzenden
Veröffentlicht:29.07.2022, 12:16
Aktualisiert:29.07.2022, 12:17

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Das Landgericht Rottweil hat drei neue Vorsitzende Richterinnen für die Zivilkammern. Das berichtet das Gericht in einer Pressemitteilung. Die Nachfolge des im Mai 2022 zum Landgericht Tübingen gewechselten Vorsitzenden Richters am Landgericht Dirk Hornikel teilen sich demnach Gundula Schäfer-Vogel und Mariella Kramer. Sie übernehmen damit den Vorsitz der nunmehr auf zwei Zivilkammern aufgeteilten Kammer für Handelssachen, in der insbesondere Streitigkeiten zwischen Kaufleuten verhandelt werden. Daneben führen sie jeweils den Vorsitz von allgemeinen Zivilkammern mit der Spezialzuständigkeit für Handelsvertreterverträge.

Schäfer-Vogel ist zum 01. Juli vom Landgericht Tübingen an das Landgericht Rottweil gewechselt und wird in Kürze zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht befördert, Kramer wird zum 01. August vom Oberlandesgericht Stuttgart an das Landgericht Rottweil versetzt. Zum 01. Juli wurde laut Gericht zudem die bereits am Landgericht Rottweil tätige Sarah Hakenbeck-Rottner zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht ernannt. Sie hat demnach die Stelle der Ausbildungsleiterin für Rechtsreferendare übernommen und führt zugleich die 6. Zivilkammer mit der Spezialzuständigkeit für Erbrechtsverfahren.

Der Präsident des Landgerichts Rottweil Dietmar Foth zeigte sich sehr erfreut über die zügigen Nachbesetzungen: „Ich bin angesichts der aktuell sehr hohen Belastungssituation am Landgericht Rottweil dankbar, dass die Nachfolge der offenen Vorsitzenden-stellen so schnell erfolgt ist. Vor allem aber haben wir das Glück, mit den neuen Kolleginnen Idealbesetzungen für die anspruchsvollen Tätigkeiten gefunden zu haben."

Foth wies zu den Nachbesetzungen noch auf einen weiteren Aspekt hin: „Nun sind drei der sechs Vorsitzenden der Zivilkammern Kolleginnen, so dass wir insoweit nach Köpfen vollständig paritätisch besetzt sind. Den in den Zivilkammern bestehenden Nachholbedarf haben wir damit auf einen Schlag erledigt."