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Deutscher Werkbund zeichnet MiKaDo aus

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Deutscher Werkbund zeichnet MiKaDo aus
Veröffentlicht:29.09.2010, 16:10
Aktualisiert:26.10.2019, 00:00

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Im Hubert-Burda-Media-Tower in Offenburg sind ausgezeichneten Projekte, Initiativen und Unternehmen präsentiert worden. Neun Preisträgern aus Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen, darunter MiKaDo aus dem Kreis Tuttlignen, wurde das Werkbund Label überreicht.

Unter den Preisträgern wurde auch der Nachbarschaftshilfeverein MiKaDo für sein bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. MiKaDo ist ein Verein für Mithilfe und Kontakte im Dorf. Beteiligte Gemeinden sind Balgheim, Deilingen, Denkingen und Frittlingen. In Offenburg nahmen die Einsatzleiterinnen und die erste Vorsitzende, Elisabeth Zepf vor zahlreichen Gästen den Preis, der vom ersten Vorsitzenden Dr. Fred Gresens überreicht wurde, entgegen. In einer Laudatio erläuterte Alexander Grünenwald, Mitglied der Vorstandschaft, das Engagement von MiKaDo. In einer kurzen Präsentation ging die erste Vorsitzende auf die Entstehung, Organisation und auf die Einsatzgebiete des Vereins ein.

Der Verein darf auf diese Preisverleihung stolz sein. Eine Bewerbung für den Preis ist nicht möglich. Wer den Preis erhält, entscheiden die Mitglieder des Werkbundes. Beim anschließenden Empfang fand ein reger Austausch unter den Preisträgern und Gästen statt.

Der Deutsche Werkbund – ein interdisziplinärer Zusammenschluss kreativer Personen, Firmen und Institutionen – vergibt in zweijährigem Turnus das Werkbund Label für außergewöhnliche Projekte und Initiativen. Gefordert ist, dass sie eine herausragende innovative, zukunftsweisende oder gestalterische Qualität aufweisen, soziale oder politische Vorbildfunktion haben oder umweltfreundliche Technologien und Energien einsetzen. Auch die Förderung zivilgesellschaftlicher Entwicklungen durch Mut, unkonventionelles Vorgehen, Querdenken und Eigeninitiative wird bei der Vergabe des WERKBUND LABELS honoriert.