Funkmast

Geplanter Funkmast löst Bedenken aus

Neuhausen ob Eck / Lesedauer: 1 min

Ortschaftsrat bemängelt, dass er nicht in das Vorhaben eingebunden war und mahnt Versorgungslücken an
Veröffentlicht:19.12.2020, 18:00
Aktualisiert:19.12.2020, 18:01

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Der Neuhauser Gemeinderat hat das Einvernehmen für die Errichtung eines Funkmastes am geplanten Standort im Ortsteil Schwandorf mehrheitlich nicht erteilt. Das hat mehrere Gründe.

Grundsätzlich sei die Versorgung mit mobilem Breitband im ländlichen Raum unverzichtbar und der Ausbau mit Antennenmasten müsse forciert werden. Der Bauantrag durch die Deutsche Funkturm aus Stuttgart sieht vor, eine Funkübertragungsstelle mit einem Antennenmast im „Gewann Seewasen“ in Schwandorf zu errichten. Der Ortschaftsrat von Schwandorf bemängelte, dass der Standort die Teilgemeinden Volkertsweiler, Holzach und Hattelmühle nicht mitversorge. Eine Verlegung um nur ein paar hundert Meter weiter südlich würde nach Ansicht der Ortschaftsräte das Problem beheben. Außerdem bemängelten die Ortschaftsräte, dass sie nicht in das Vorhaben eingebunden waren. Sie wünschten sich mehr Transparenz und eine öffentliche Informationsveranstaltung, damit der Funkmast auch von der Bevölkerung akzeptiert werde.

Deshalb schlug der Ortschaftsrat Schwandorf dem Gemeinderat vor, das Einvernehmen nicht zu erteilen. Die Baurechtsbehörde teilte auf Nachfrage mit, dass durch die Vorlage der Standortbescheinigung keine Gründe für ein Versagen der Baugenehmigung vorlägen. Der Gemeinderat teilte die Auffassung der Baurechtsbehörde, wollte allerdings mit dem Betreiber um eine Verlegung des Standortes sprechen.