Seniorenkonzept

Kolbinger Seniorenkonzept nimmt Gestalt an

Kolbingen / Lesedauer: 2 min

Architekturbüro präsentiert seine Pläne
Veröffentlicht:29.06.2018, 12:27
Aktualisiert:22.10.2019, 18:00

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Die Umsetzung der neuen Seniorenkonzeption für Kolbingen hat den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Die Seniorenkonzeption hat die Schaffung einer Begegnungsstätte und einer Wohngemeinschaft in der Ortsmitte zum Ziel. Nach zahlreichen Gesprächen bekam die Gemeinde die Zustimmung der Grundstücks-Eigentümer und kann mit der Überplanung der Grundstücke beginnen.

Einbezogen sind Grundstücke der Gemeinde, private Grundstücke und Grundstücke der Kirchengemeinde. Für ein privates Flurstück wurde bereits Ersatz gefunden. Einige Punkte sollten die Planer noch einmal näher ausarbeiten. In mehreren Sitzungen von Gemeinderat und Kirchengemeinderat ist eine Mehrfachbeauftragung von fünf Architekturbüros beschlossen worden. Das Ergebnis liegt nun vor und wird der Bürgerschaft am Dienstag, 10. Juli, um 19 Uhr im katholischen Gemeindezentrum vorgestellt.

Neue Bestattungsangebote

Des Weiteren haben es neue Bestattungsangebote notwendig gemacht, die Friedhofsordnung und Bestattungs-Gebührenordnung zu ergänzen. So ergibt die Kalkulation für die Einzelgräber mit abgelöster Pflegeleistung über die Gesamtlaufzeit der Grabnutzung einschließlich Grabstein und Grabeinfassung ein Kostenersatz in Höhe von 8616 Euro. Beim Urnenstehlengrab beträgt der Kostenersatz 545 Euro.

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um die Finanzierung des beschlossenen elektronischen Sitzungsdiensts. Dieser wird den Räten die Beratungsunterlagen zukünftig nicht mehr in auf Papier kopierter Form zur Verfügung stellen, sondern durch ein PDF-Format elektronisch auf dem dazu notwendigen iPad . Dazu ist der Erwerb von zehn Geräten notwendig. Weil diese auch privat genutzt werden können, wurde aus der Mitte des Rats der Antrag gestellt, sich an den anfallenden Anschaffungskosten anteilig zu beteiligen. Hierüber entbrannte eine kontroverse Diskussion. Schließlich hat der Rat die Entscheidung vertagt und die Verwaltung beauftragt, mit dem Rechenzentrum noch einmal die absolut notwendigen Geräteanforderungen an das iPad detailliert zu klären.

Schlussendlich galt es, sich über eine Geschäftsordnung für den Gemeinderat zu verständigen. Vielfach werden Vorschläge gemacht und Einzelanträge gestellt, diese Vorschläge auf die Tagesordnung einer Sitzung zu nehmen. Damit Gemeinderat und Verwaltung wissen, wie mit solchen Anliegen umgegangen werden soll, schlug der Vorsitzende den Erlass einer Geschäftsordnung vor, in welcher der Geschäftsablauf geregelt ist. Dazu hat der Gemeindetag eine Empfehlung ausgesprochen.

Bürgermeister Konstantin Braun schlug deshalb vor, einen kleinen Ausschuss zu bilden. der diese in Anlehnung an die Empfehlung des Gemeindetags vorbereitet. Die Gemeinderäte Hans Schad und Hubert Hipp erklärten sich bereit, bei der Ausarbeitung der Geschäftsordnung mitzuwirken.