Kriegerdenkmal

Kriegerdenkmal wird saniert

Fridingen / Lesedauer: 2 min

Gemeinderat Fridingen beschließt Instandsetzung des Gebäudes – Kosten von 14000 Euro
Veröffentlicht:28.06.2016, 19:37
Aktualisiert:23.10.2019, 14:00

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Das Kriegerdenkmal am Vogelsang in Fridingen muss dringend ausgebessert werden, um weiteren Beschädigungen durch die Elemente Einhalt zu gebieten. Rund 14000 Euro hat der Gemeinderat für die Instandsetzung genehmigt, nachdem sich die Ratsmitglieder bei einem Vor-Ort-Termin am Montagabend ein Bild vom Zustand des Denkmals gemacht hatten.

Eher zufällig geriet das Denkmal am Vogelsang aus dem Jahr 1921 in den Sanierungsblickpunkt. Als nach der letzten Silvesternacht Beschwerden aus der Bürgerschaft kamen, dass Löcher im Mauerwerk des Kriegerdenkmals als Abschussvorrichtung für Silvesterraketen und Böller zweckentfremdet wurden, ließ die Stadt Fridingen das Verbandsbauamt das Mauerwerk des kapellenartigen Denkmals inspizieren. Mit weitreichenden Folgen.

Unumgänglich ist zwar die Instandsetzung des Mauerwerks, der Natursteinfassade und an den Spurenelementen, doch viel dringlicher sei die Sanierung des Daches und die Instandsetzung der Holztür, so Christian Butschle vom Verbandsbauamt. Außerdem stehen neben Malerarbeiten im Innern des Denkmals auch Arbeiten an den Eingangsstufen an. Auch die Tür, die schon faulige Stellen aufweist, sollte noch in diesem Jahr angegangen werden. Laut Empfehlung des Verbandsbauamtes sollte die Sanierung des Daches zügig begonnen werden – möglichst noch in diesem Jahr. Im hinteren Teil des Daches dringt Wasser ins Innere ein.

Hinten angestellt werden können erst einmal die Arbeiten an Treppe, Sockel und die Malerarbeiten. Ebenfalls „geschoben“ werden können die Arbeiten am rissigen Mauerwerk und den Ausbesserungen der Fugen. Voraussichtlich rund 14000 Euro werden die Arbeiten kosten. Da im Haushaltsplan aktuell dafür kein Geld bereitgestellt worden war, fällt der Betrag in die Kategorie außerplanmäßige Ausgaben. Der Gemeinderat beschloss wegen der Dringlichkeit, die Arbeiten zeitnah anzugehen.

„Zustand schlimmer vorgestellt“

Auf Nachfrage von Ratsmitglied Christian Stein, ob für die Sanierung des Denkmals Zuschüsse erwartbar seien, machte Bürgermeister Stefan Waizenegger wenig Hoffnung auf Sanierungszuschüsse. Ratsmitglied Anna Sträter: „Das Dach muss dicht sein und die Tür muss repariert werden. Aber die Malerarbeiten kann man erst einmal einsparen. Wir haben eine Friedhofskapelle, die dringend saniert werden müsste.“ Auch Christoph Feger und Beate Schnell plädierten für schnelles Handeln bei Dach und Tür und das Hintanstellen der Malerarbeiten im Innern des Denkmals. Harald Schiele schlug vor, bezüglich der Malerarbeiten und der Treppe noch abzuwarten. „Ich hatte mir den Zustand schlimmer vorgestellt.“