Generalversammlung

DRK-Bergwacht Donau-Heuberg feiert Geburtstag

Fridingen / Lesedauer: 2 min

Bereitschaft in Fridingen wird 40 Jahre alt und zeichnet treue Mitglieder aus
Veröffentlicht:30.03.2015, 17:35
Aktualisiert:24.10.2019, 04:00

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Die Zahl 40 hat bei der Generalversammlung der DRK-Bergwachtbereitschaft Donau-Heuberg in der Bergwachthütte in Fridingen im Mittelpunkt gestanden. Bereitschaftsleiter Thorsten Mattes kündigte an, dass der runde Geburtstag der Gruppe in kleinem Rahmen gefeiert wird. Zudem ehrte er mit DRK-Kreisbereitschaftsleiter Josef-Anton Mattes Thomas Diener, Klaus Hermann, Willi Hermann, Werner Schwarz und Peter Teufel für 40-jährige Treue. Theresa Schwarz und Johannes Vogler wurden für zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Siegfried Bold und Martin Alber berichtete Mattes, dass im vergangenen Jahr 49 Dienstabende – unter anderem mit der Feuerwehr, dem DRK sowie mit den benachbarten Bergwacht-Bereitschaften aus Rottweil und dem Oberen Donautal – abgehalten wurden. Darunter war auch ein Sanitäter-Refresher-Kurs, der dem Vernehmen nach in diesem Jahr wiederholt werden soll. Zudem habe es 14 Alarmeinsätze gegeben, die zu gleichen Teilen auf Wochenend- und Arbeitstage entfallen seien, so der Bereitschaftsleiter weiter. Auffallend sei dabei die hohe Zahl an Gleitschirm- oder Drachenflieger-Unfällen gewesen. Bei einem Verkehrsunfall habe ein Toter geborgen werden müssen. Diese Einsätze hätten mit 120 Stunden zu Buch geschlagen. Hinzu kämen noch die vielen Stunden von Sitzungen und sonstigen Verwaltungsarbeiten.

Die beiden Technischen Leiter Edith Schimpf und Matthäus Schiele ergänzten die Ausführungen des Bereitschaftsleiters und betonten die jederzeitige Einsatzfähigkeit der Gruppe. Schiele wies vor allem auf die gute Zusammenarbeit mit der DRK-Leitstelle, dem DRK-Rettungsteam, der Polizei, den Feuerwehren und den benachbarten Bergwachtbereitschaften hin. Nur durch diese enge Kooperation hätte vielen Verunglückten schnell und effizient geholfen werden könnnen. Dazu habe auch das neue Kettenfahrzeug beigetragen, mit dem die Helfer – insbesondere im Winter – schnell und sicher zur Unfallstelle und die Verletzten schonend zum Krankenwagen zurückgebracht werden könnten. Schiele wies auch auf die enormen finanziellen Kosten der Mitglieder hin, die ihre komplette Ausrüstung aus eigener Tasche bezahlten, was nicht selbstverständlich sei. Schimpf und Schiele dankten den Helfern für die jederzeitige Bereitschaft da zu sein, wenn sie gebraucht würden. Ebenso galt der Dank deren Arbeitgebern, die es erst ermöglichten, dass die Helfer auch während der Arbeitszeit zum Einsatz ausrücken können.

Bau einer Garage geplant

Kassierer Thomas Diener berichtete von einem ausgeglichen Haushalt, betonte aber, dass sich dies im kommenden Jahr durch den notwendigen Bau einer Garage schnell ändern werde.

Die gesamten Berichte wurden von der Versammlung mit großem Beifall zur Kenntnis genommen. Bürgermeister Stefan Waizenegger dankte der Bergwachtbereitschaft für ihren Einsatz. An die Versammlung schloss sich noch ein gemütlicher Hüttenabend an.