Klippeneck

500 Kicker duellieren sich auf dem Klippeneck

Denkingen / Lesedauer: 3 min

FSV organisiert Zeltlager – 80 Helfer im Einsatz – Neuer Caterer für Mittagessen
Veröffentlicht:31.07.2022, 12:36

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500 Kinder sind in den vergangenen Tagen auf dem Klippeneck herumgewuselt. Alle hatten eines im Sinn: Fußball zu spielen. Doch es standen auch andere Dinge auf dem Programm.

Das 53. Klippeneckzeltlager des FSV konnte nach zweijähriger Corona-Pause an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen – nicht zuletzt weil die Verantwortlichen des Fußballclubs von den Erfahrungen der Vorjahre profitieren konnten. Weiterer wichtiger Punkt: Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer bricht nicht ab, wie Gerd Fetzer , der seit dem Jahr 2000 als Lagerleiter fungiert, mitteilt. Im Gegenteil, ein Teil der inzwischen in die Jahre gekommenen Helfer trat etwas zur Seite und wies die junge Generation in die Ämter ein.

80 Helfer sind im Einsatz

Viele machen bereits seit Jahren ihren Job und sehen die zu erledigende Arbeit, ohne dass man etwas anordnen muss, sagt Fetzer. Unterstützt wird er seit Jahren vom Wirtschaftsleiter Uli Liebermann und Achim Ott, der sich hauptsächlich für die Versorgung der Lagerteilnehmern und Gästen verantwortlich zeichnet. Alle Fäden laufen dann beim Vorsitzenden Fetzer zusammen. Besonderes Lob erhielt die jugendliche Turnierleitung mit Heiko Klumpp, Martin Seid, Jugendleiter Janik Fetzer sowie dem 18-jährigen Schiedsrichter Moritz Fetzer.

Insgesamt 80 Helfer waren notwendig, damit alles reibungslos funktionierte. Schließlich habe das Zeltlager mit annähernd 500 Kindern und 104 Betreuern aus 21 Vereinen zu der ursprünglichen Größe zurückgefunden, so Fetzer. Dies liege ganz im Sinne des Vereins, da diese Größe ohne viele Herausforderungen gut zu bewältigen sei. „Mit dem SV Magstadt, mittlerweile schon Stammverein und der SG Stuttgart-West als Neuling dürfen wir wieder zwei Vereine aus dem Raum Stuttgart begrüßen“, sagt der Vorsitzende. Die letztere Gruppe stellte dieses Jahr mit 53 Kindern auch die meisten Mannschaften. Ansonsten kämen die meisten Kicker aus der Region.

59 Mannschaften wollen den Wanderpokal gewinnen

Die größte Neuerung in diesem Jahr war der Caterer. Nachdem Maria Schlüssele-Müller 2018 Borhos Spül- und Geschirrmobil abgelöst hat, dieses Jahr aber leider wegen Personalmangels nicht mehr zur Verfügung steht, bereitete die Firma Tellerrand aus Villingen zum ersten Mal das Mittagessen zu. Um das Frühstück und das Abendessen kümmert sich der FSV selbst – Andrea Geppert, Isolde Klumpp, Marianne Ott, Nicole Ott und die jugendliche Lia Geppert übernahmen diese Aufgabe. Schon morgens wurden 120 Liter Kaba, 60 Liter Tee und 100 Weißbrotzöpfe benötigt.

Tagsüber wuselte es auf der ganzen Hochfläche des Hummelsbergs nur so von Kindern. Alle hat das Fußballfieber gepackt. Das Fußballspielen stand neben dem Spaß im Mittelpunkt, denn gewinnen wollten alle 59 Mannschaften der E- und D- sowie der anwesenden F-Jugend beim Austragen des Wanderpokals des Sportkreises und dem Nann-Sport-Cup. Bei den Turnierspielen wurde über jedes geschossene Tor im gegnerischen Feld laut gejubelt. Auch die beiden Mädchenmannschaften aus Aldingen und der Ostbaar behaupteten sich und standen ihren männlichen Mitstreitern in nichts nach.

Lagerlauf, Soccer Courts und Lagerfeuer als Abwechslung

Neben dem Kicken wurde nach einigen Jahren Auszeit der Lagerlauf von Jugendleiter Janik Fetzer neu aufgelegt. Disziplinen dabei waren neben Torwandschießen und Bogenschießen mit Klaus Mielke von der Schützengilden auch das Bierkastenstapeln. Auch ein Beach-Soccer Court und das Street Soccer Court, sowie das abendliche Lagerfeuer erhielten großen Zuspruch.

Es scheint, als hätte das Klippeneckzeltlager nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Selbst der Gewitterregen mit Sturm und etwas Hagel am Donnerstagabend konnte der Lageratmosphäre nichts anhaben, obwohl die Verbandsaufsicht Sybille Fetzer bereits an Evakuierung des Lagers dachte. Mit einem Lagergottesdienst und den Endspielen mit Siegerehrung fand das schöne Sommermärchen am Sonntagabend ein gutes Ende.