Fördermaßnahme

Hilfe: Aldingen fördert junge Häuslebauer

Aldingen / Lesedauer: 2 min

Um für junge Familien attraktiv zu sein, gibt es einen Nachlass bei Grundstückskäufen
Veröffentlicht:31.05.2011, 14:35
Aktualisiert:25.10.2019, 18:00

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Der Gemeinderat ist sich einig gewesen, die Förderung jetzt zu versuchen. Mit dieser Fördermaßnahme will die Gemeinde Aldingen einem demografischen Wandel begegnen und einer Abwanderung junger Menschen vorbeugen.

Laut Beschluss braucht das Fördergeld nicht zurückgezahlt werden. Einzige Bedingung: Der Antragsteller muss in Aldingen sesshaft bleiben. Das künftige Fördergeld der Gemeinde soll es als pauschalen Preisnachlass beim Kauf eines Bauplatzes geben. Demnach kann eine junge Familie mit einem maximalen Jahreseinkommen von 36000 Euro und drei Kindern eine Förder-Höchstsumme von 18 000 Euro bekommen, pro Kind 6000 Euro.

Familien mit Kindern und einem Einkommen bis 42 000 Euro können pro Kind 5000 Euro bekommen, bei drei Kindern also 15 000 Euro. Eine Familie mit 48 000 Euro Einkommen und drei Kindern kann immerhin noch 12 000 Euro Fördergeld beantragen.

Der Gemeinderat war sich auch einig, dass der die Förder-Richtlinien noch kurzfristig ändern werde, wenn dies nötig werden sollte. Als Beispiele kamen der Ankauf eines Albbaus oder auch die Bezuschussung einer Vollsanierung zur Sprache.

Offen, so Bürgermeister Rainhard Lindner, sei nun noch, mit wie viel Zuschussfällen die Gemeinde in diesem Jahr noch rechnen müsse. Haushaltsmittel seien dafür keine vorhanden. Die zu erwartenden Fälle müssten laut Lindner aber finanzierbar sein. Für das Jahr 2012 werde der Gemeinde4rat dann im Herbst in der beginnenden haushaltsberatung einen Betrag festlegen müssen.

Die Zentrumsgemeinde im Primtal gehe damit wieder einem großen Schritt voraus, sagte Bürgermeister Reinhard Lindner. Sie setze ein Signal, wie sie es wiederholt getan habe. Lindner verwies auf den Bereich der Kinderbetreuung, wies auf Kindertagesstätte, Kindergarten, auf Grund- und Werkrealschule mit immer wieder neuen Profilen, auf die Schulsozial- und Jugendarbeit, auf das Seniorenheim und die Betreuung. Darüber hinaus erwähnte er die engagierte Arbeit der Vereine und die Freizeiteinrichtungen Turnhallen, Hallenbad, Bücherei und Museum.

Auch für die einheimischen Unternehmen gab es ein Lob. Sie würden zum Wachstum beitragen, für sichere Arbeitsplätze Sorge tragen und mit den Schulen kooperieren.