Albverein

Mitglieder wandern zum Geburtstag

Veringenstadt / Lesedauer: 2 min

Der Schwäbische Albverein in Veringenstadt feiert sein 125-jähriges Bestehen
Veröffentlicht:14.10.2019, 19:41

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Das Jubiläum des Albvereins wurde am Sonntag mit einem Festakt gefeiert. Am Vormittag bestand die Möglichkeit, an drei verschiedenen Wanderungen teilzunehmen und sich anschließend beim Mittagessen zu stärken. Am Nachmittag gab es humorvolle Unterhaltung durch den oberschwäbischen Barden Bernhard Bitterwolf.

Die aktiven Albvereinsmitglieder Manfred Saible, Ernst Hein und Klara Hönisch boten am Vormittag verschiedene Wanderungen und Führungen an, die schon gut angenommen wurden. Mit Klara Hönisch erkundete eine Gruppe den Historienweg bei den Erzgruben, die Gruppe von Ernst Hein wurde von ihm über den Rundweg der zahlreichen Höhlen Veringenstadts geführt. Mit Manfred Saible, der auch als Stadtführer tätig ist, konnten die Sehenswürdigkeiten in der Stadt, wie das Strübhaus, das Rathaus mit dem legendären Hexenhemd oder die Bergschule erkundet werden. Zum Festakt am Nachmittag, der von der Stadtkapelle Veringenstadt musikalisch eröffnet wurde, ließ der Vorsitzende Ernst Hein die Vereinsgeschichte Revue passieren.

Von zwei Lehrern wurde der Albverein im Jahr 1894 gegründet und hat Höhen als auch Tiefen durchlebt. So hat der Verein im Jahr 1952 fast vor der Auflösung gestanden, der Kassenbestand sei damals 1,58 D-Mark gewesen. Heute zähle man 120 Mitglieder und der Verein sei aus dem Stadtgeschehen nicht mehr wegzudenken. Dies bestätigte auch Bürgermeister Armin Christ in seinem Grußwort. Er meinte, dass der Albverein einen wesentlichen Beitrag zum Wohlfühlfaktor Veringenstadts beitrage. In Vertretung von Landrätin Stefanie Bürkle sprach Bernhard Obert vom wertvollen Beitrag zur Naherholung und zum Tourismus. Erst kürzlich sei er bei der Einweihung der Schutzhütte beim Historienweg vor Ort gewesen und habe sich davon überzeugen können. Alle drei Redner benannten Manfred Saible als eine der treibenden Kräfte des Vereins. Unter seiner Federführung wurde beispielsweise die Schutzhütte errichtet. Claus Bayer grüßte als Gauvorsitzender von insgesamt 22 Ortsgruppen der Albvereine mit einer Urkunde und einem Geschenk.

Nach den Grußworten kam mit dem oberschwäbischen Barden Bernhard Bitterwolf viel Humor und Erheiterung in den Saal. Er nahm die Besucher mit in seine amüsanten Ausflüge und Erzählungen. So stellte er ein „Albverein-Schellentrio“ zusammen, bestehend aus Bürgermeister Armin Christ, Musikdirigent Johannes Bals und Musiker Otto Maier. Auf seine Anweisung hatten diese die Aufgabe zu schellen und die Gäste hatten die Aufgabe die Melodie zu erraten. Sie erkannten schnell „Amazing grace“ und sangen mit. „Obwohl wir ja die deutsche Version gespielt haben“, so der Komiker. Mit der Vielfalt seiner mitgebrachten Instrumente bot Bitterwolf ein nettes, humorvolles Programm. Auch Bernhard Obert durfte assistieren und auf Kommando von Bitterwolf mit der umgebauten Luftpumpe „musizieren“. Das abendliche Schlusswort sprach Ernst Hein.