Klebstoff

Lastwagen verliert 60 Kilogramm Klebstoff: Massive Behinderungen auf der B 32

Sigmaringendorf / Lesedauer: 1 min

Für mehrere Stunden ist die Straße nur eingeschränkt befahrbar. Ein 57-jähriger Lastwagenfahrer muss nun mit Konsequenzen rechnen.
Veröffentlicht:29.09.2022, 15:47
Aktualisiert:29.09.2022, 18:05

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Mindestens 60 Kilogramm ausgelaufener Trockenkleber haben am Donnerstagnachmittag rund 100 Feuerwehrleute in Sigmaringendorf auf Trab gehalten und zu massiven Behinderungen des Straßenverkehrs geführt. Wegen des Einsatzes war die Bundesstraße 32 zunächst komplett gesperrt und anschließend mehrere Stunden lang nur eingeschränkt befahrbar.

Ladung vermutlich nicht richtig gesichert

Wie das zuständige Polizeipräsidium Ravensburg am frühen Abend mitteilte, handelt es sich bei dem Verursacher offenbar um einen 57-jährigen Lastwagenfahrer. Dieser hatte den in Eimern beförderten Flüssigkleber vermutlich nicht richtig gesichert und war zudem wohl zu schnell unterwegs. Beim Abbiegen in ein Industriegebiet am Staudenweg fielen dadurch mehrere Eimer um.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Eine rund 70 Meter lange Spur des Klebstoffs breitete sich daraufhin auf der Bundesstraße 32 und auf dem Staudenweg aus. Etwa 100 Feuerwehrleute, darunter der Gefahrgutzug, verdünnten den Klebstoff und setzten unter anderem Hochdruckreiniger zur Beseitigung des Klebers vom Asphalt ein. Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Arbeiten dauern bis zum Abend

Die Bundesstraße 32 war im betroffenen Bereich bis gegen 15.45 Uhr voll gesperrt. Noch am Abend war sie wegen der andauernden Reinigungsarbeiten nur halbseitig befahrbar. Den 57-jährigen Lastwagenfahrer erwarten ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg.