Fördermittel

Kreis Sigmaringen profitiert von Fördermitteln

Landkreis Sigmaringen / Lesedauer: 2 min

23 Kommunen im Kreis bekommen rund 6,85 Millionen Euro vom Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
Veröffentlicht:27.02.2022, 20:24

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103 Projekte in 23 Kommunen im Landkreis Sigmaringen erhalten rund 6,85 Millionen Euro Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) 2022. Das hat das für Ländliche Räume zuständige Ministerium der Grünen Landtagsabgeordneten Andrea Bogner-Unden sowie des CDU Landtagsabgeordneten Klaus Burger kürzlich mitgeteilt. Das ELR unterstützt insbesondere die Wirtschaft und das Wohnen vor Ort und zielt auf den Erhalt der ländlichen Infrastruktur ab, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Im Kreis Sigmaringen bekommen unter anderem die Gemeinde Herdwangen-Schönach für den Neubau eines Dorfladens eine ELR-Förderung in Höhe von 55 160 Euro. Die Gemeinde Hettingen wird für den Komplettausbau der Ringstraße mit einer Förderung in Höhe von 362 440 Euro unterstützt. Aber auch die Gemeinde Inzigkofen geht nicht leer aus: die Volkshochschule Inzigkofen erhält für eine grundlegende Modernisierung einer bestehenden Dienstwohnung innerhalb der Volkshochschule eine Förderung in Höhe von 12 320 Euro. Die Gemeinde Krauchenwies bekommt für die Erweiterung der Turnhalle Göggingen zur Mehrzweckhalle eine ELR-Förderung in Höhe von 208 040 Euro. Zudem erhält die Gemeinde Leibertingen für die Neugestaltung der Gutenbühlstraße Altheim eine ELR-Förderung von 225 000 Euro und die Gemeinde Sauldorf bekommt für den Um- und Anbau des ehemaligen Schul- und Rathaus im Teilort Wasser eine ELR-Förderung in Höhe von 261 255 Euro. In den vier Förderschwerpunkten Innenentwicklung/Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen werden 2022 sowohl kommunale als auch private Investitionen mit Zuschüssen gefördert. Insgesamt wurden im Rahmen der Programmentscheidung 2022 510 Gemeinden mit insgesamt 1782 Projekten für eine Förderung ausgewählt. „Das ELR ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seit mehr als 25 Jahren sorgt es dafür, dass im Ländlichen Raum kräftig in die öffentliche und private Infrastruktur investiert wird. Damit gelingt es uns, die ausgeglichene und dezentrale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur in Baden-Württemberg zu erhalten und auf aktuell relevante Herausforderungen zu reagieren“, wird Klaus Burger zitiert.

„Es ist richtig und gut, dass unsere Kommunen in eine moderne Infrastruktur investieren und damit einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert für unsere Bevölkerung im Ländlichen Raum herstellen. Und die Förderung kommt zur rechten Zeit. Die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gezeigt, wie wichtig eine wohnortnahe Versorgung und wohnortnahes Arbeiten sind“, wird Andrea Bogner-Unden in der Pressemeldung zitiert. „Ich freue mich, dass im Kreis Sigmaringen so viel Engagement und Motivation besteht und wir auch in diesem Jahr 2022 wieder eine beeindruckend hohe Förderung vonseiten des Landes erhalten.“