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Sicherheit macht Schule an der Grundschule Feldhausen

qFeldhausen / Lesedauer: 1min

DRK und Barmer fördern das Juniorhelferprogramm
Veröffentlicht:25.01.2023, 12:40
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Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als eine Millionen Schulunfälle. Um im Fall der Fälle schnell Erste Hilfe leisten zu können, haben die Grundschule Feldhausen gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Sigmaringen und der BARMER in Singen das Juniorhelferprogramm etabliert. Dabei werden Kinder altersgerecht an die Erste Hilfe herangeführt. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen die Juniorhelfer anschließend die Lehrkräfte, etwa beim Pausendienst. Und sie sorgen für eine wirksame Erste Hilfe an ihrer Schule.

Niemand ist zu klein, um Ersthelfer zu sein. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule werden zu Juniorhelfer ausgebildet. Das nötige Know-how für ihre verantwortungsvolle Arbeit wird ihnen von den Lehrerinnen vermittelt, die zuvor vom DRK ausgebildet wurden. „Wir sehen die Erste Hilfe als Instrument, um den Kindern Werte zu vermitteln. Es geht um Fürsorge, Mitgefühl, um Helfen auf allen Ebenen des zwischenmenschlichen Lebens. Deshalb sind Juniorhelfer mehr als nur Schulsanis“, sagt Cornelia Gulde, Rektorin der Grundschule Feldhausen und Ausbilderin für Juniorhelfer.

Die BARMER finanziert die Juniorhelfer-Rucksäcke, die jede teilnehmende Schule erhält. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe. „Bei Schulunfällen muss schnell gehandelt werden, doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erste Hilfe halten viele davon ab“, so Uwe Sicken, Regionalgeschäftsführer der BARMER. „Über das Juniorhelfer-Programm kommen die Kinder schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt. Sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang“. Gemeinsam übergaben Uwe Sicken und Johanna Mater vom DRK-Kreisverband den Juniorrucksack. „Bei uns sind alle Kinder willkommen, nicht nur die Besten“, sagt Mater.


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