Vernissage

Schwenninger Künstlerin stellt ihre Werke aus

Schwenningen / Lesedauer: 2 min

„Poesie in Farbe“ ist bis Ende des Jahre in der Gaststätte „Zum Bergcafé“ in Albstadt-Burgfelden zu sehen
Veröffentlicht:31.10.2018, 17:45
Aktualisiert:22.10.2019, 15:00

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Zur Vernissage mit dem Titel „Poesie in Farbe“ hatte die in Schwenningen lebende Künstlerin Temenuzhka Dikanska-Greber ins „Bergcafé“ nach Albstadt-Burgfelden eingeladen. Unter diesem Namen ist die Künstlerin in Schwenningen weniger bekannt, sagte Rita Bosch, langjährige Freundin der Künstlerin, die bei der Vernissage die Laudatio hielt. „Bei uns wird sie liebevoll auch ,Temi´ genannt“, so Bosch. „Das Farbenfrohe, das Positive, das mir wie Sonnenschein pur vorkommt, hat mich auf Anhieb beeindruckt.“ Sie sprühe immer geballte positive Energie aus. „Ich liebe positive Menschen, die ihr Umfeld mit ihrer Einstellung mitreißen können. Und genau das sei Temi.“

Der Titel ihrer aktuellen Ausstellung – „Poesie in Farbe“ – belege, wie unverkennbar, kraftvoll und farbenfroh die Werke von Temenuzhka Dikanska-Greber seien. Diese Farben verbinde sie mit Poesie, die eine gewissen Magie ausstrahlt und eine poetischen Stimmung erzeugt, so Rita Bosch.

Die Kompositionen in den Bildern sind abstrakt und geben der Phantasie viel Raum zu träumen. Durch das geschickte Einsetzen von vielen Elementen wird scheinbar eine vollkommene Natur symbolisiert.

Das unendliche Spiel von Linien, Formen und Farben entführt uns in eine phantasiereiche, poetische Welt, wo die Zeit scheinbar stehengeblieben ist und unsere Gedanken in eine neue traumhafte Welt entführt. Ihre Bilder sind wunderschöne farbige Akzente für die Wände eines stilvollen, feinen und geschmackvollen Innenraums.

Sie reflektieren Licht, Phantasie und Poesie. „Jedes Bild hat eine eigene Geschichte. Jedes Bild hat seine eigene Melodie“, sagt die Künstlerin selbst. Jedes Bild sei „ihre“ gemalte Poesie.

Temi kommt aus einer Künstlerfamilie

Temenuzhka Dikanska-Greber stammt aus Bulgarien und kommt aus einer Künstlerfamilie aus der Hauptstadt Sofia. Ihre Mutter ist ebenfalls Malerin und Textildesignerin, der Vater ist Grafiker – beide sind zudem Kunstlehrer. So kam es, dass „Temi“ das nationale Kunstgymnasium für bildende Künste in Sofia besuchte. Im Anschluss besuchte sie die nationale Akademie für bildende Künste in Sofia. Nach ihrem Abschluss hat sie sieben Jahre als Lehrerin für bildende Kunst in Sofia gearbeitet. 2002 kam sie nach Deutschland und hat an der Kunsthochschule Kassel ein weiteres Aufbaustudium für bildende Kunst absolviert – und wurde als Meisterschülerin vorgeschlagen. Von 2002 bis 2012 war sie als Assistentin und danach als Dozentin an der Sommerkunstakademie Hohenbusch in Erkelenz tätig. Seit 2012 ist ihr Lebens- und Arbeitsmittelpunkt auf der Schwäbischen Alb. Ihre Ausstellung in Burgfelden ist bis Ende des Jahres, 31. Dezember, im „Zum Bergcafé“, Im Gäßle 6 in Albstadt-Burgfelden , zu sehen.