Kulturverein

Kulturverein bewirtet über 3000 Gäste

Pfullendorf / Lesedauer: 3 min

Integra verzeichnet Besucherrekord – Standort im Seepark erweist sich als ideal
Veröffentlicht:29.05.2016, 15:02
Aktualisiert:23.10.2019, 15:00

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Das große Begegnungsfest „Integra“ des Kultur- und Bildungsvereins Pfullendorf ist am langen Fronleichnamswochenende bereits in die sechste Auflage gegangen. Als echter Glücksfall für die Veranstalter erwiesen sich nicht nur die sommerliche Witterung, sondern auch der Bau des Spitalkreisels. Der Verein hatte nämlich bisher sein Fest auf dem Stadtgartenvorplatz ausgerichtet. Heuer musste man wegen der Großbaustelle in den Seepark umziehen. Nicht nur die Parkplatzsituation war dort besser, so Vereinsvorsitzender Mevlüt Kandemir, sondern auch die Infrastruktur mit dem großen städtischen Zelt.

Außerdem legten etliche Seepark-Besucher, die vom feinen Duft der gegrillten Lammfetzen, Adana Kebap, Köfte oder Pide angelockt wurden, einen Zwischenstopp auf dem Fest ein. Alles zusammen bescherte den Organisatoren um Vereinskassierer Cavit Kedikli einen Rekord. Mehr als 3000 Besucher waren auf dem Fest, schätzten er und Kandemir im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung.

Definitiv am meisten Gäste bewirteten die 83 Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen am Fronleichnamstag. Das sei in jedem Jahr so, berichtete Kedikli, denn am arbeitsfreien Feiertag fänden die Freunde aus der weiteren Region, darunter Mitglieder der verschiedenen Kulturvereine zwischen Ulm und Singen, den Weg nach Pfullendorf. In diesem Jahr war der Andrang am ersten Veranstaltungstag besonders groß: „Es gab Zeiten, da war das Zelt mit 500 Plätzen restlos voll und die Leute mussten 45 Minuten anstehen, bis sie ihr Essen erhielten.“ Auch die Zahl der deutschen Integra-Besucher wächst stetig. „Das freut uns ganz besonders“, sagte Kedikli, denn der Verein verstehe die Integra nicht nur als Begegnungsfest der verschiedenen türkischen Kulturen, sondern auch als Fest der Begegnung von Muslimen und Christen.

Team arbeitet gut zusammen

Dass es am zweiten Veranstaltungstag, dem Freitag, etwas ruhiger zuging, kam den Organisatoren deshalb gerade recht. „Da müssen wir unsere Vorbereitungen für die beiden letzten traditionell wieder sehr besucherstarken Tage treffen, sehen was ausgegangen ist und das, was fehlt, neu zubereiten“, sagte Cavit Kedikli. „Wir sind froh, dass wir ein Team haben, das so gut ehrenamtlich zusammenarbeitet“, ergänzte Mevlüt Kandemir. „Das macht uns stark.“ Und: „Wir haben immer noch den gleichen Spaß am Ausrichten der Integra wie am Anfang, sonst könnten wir das gar nicht stemmen.“

Natürlich wurde bei der Integra nicht nur vier Tage lang gegessen und getrunken, auch wenn die Grillgerichte, die honigsüßen Kuchen und Gebäcke, der aromatische Tee und der duftende Mokka sehr verlockend waren. Für die kleinen Besucher tat sich mit vier verschiedenen Hüpfburgen, Gokart-Bahn, Fahrgeräten und Kinderschminken ein wahres Paradies auf. Außerdem gab es Stände mit Textilien, Haushaltswaren oder Spielsachen und die große Tombola wartete mit richtig wertvollen Preisen auf.