Taschenlampe

50 Gäste besichtigen die Keller

Pfullendorf / Lesedauer: 1 min

50 Gäste besichtigen die Keller
Veröffentlicht:28.08.2009, 19:55
Aktualisiert:26.10.2019, 09:00

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- Mit Taschenlampen ausgestattet machte sich das „Gefolge“ von Peter Herrmann auf die Führung durch die Pfullendorfer Unterwelt und zu historischen Plätzen der ehemals Freien Reichsstadt. Informationen gab’s von dem Geschichtskenner gleich haufenweise und so erfuhren die Teilnehmer viel über die Historie und die Sehenswürdigkeiten des „Dorfs am Pfuhl“.

„Auf eine große Geschichte kann die ehemalige Reichsstadt im Linzgau zurückblicken, die im sechsten bis neunten Jahrhundert begann“, läutete Herrmann die Führung ein, bevor es hinab in die Keller der Altstadt ging. Das Publikum war beeindruckt von der Vielzahl der unterirdischen Gewölbe, die Gänge und Treppen quer unter der Stadt hindurch miteinander verbinden.

Die Keller, alle in den weichen Molassefelsen gegraben und mit einer Temperatur von sieben Grad Celsius, dienten früher als Unterschlupf bei jeglichen Gefahren und als natürliche Kühlräume.

Immer wieder musste Herrmann Fragen beantworten, bevor er seine Gäste schließlich mit einer Erfrischung bei Taschenlampenlicht überraschte. Natürlich durfte auch ein Besuch im „Felsenkeller“ nicht fehlen, jenem riesigen Kellergewölbe, das inzwischen zu einer Erlebnisgastronomie wurde.

Nicht nur die Keller faszinierten die Besucher, sondern auch das „Obertor“ mit seinen Verliesen, das „Alte Haus“ oder der Marktplatz mit den historischen Fachwerkhäusern. „Es gab eine Burg, eine Stadtmauer rund um die Stadt und vier Stadttore“, erzählte Herrmann aus der Stadtgeschichte und vom Bürgerstolz der freien Reichstädter.