Prozession

Prozession muss nach der ersten Station umkehren

MESSKIRCH / Lesedauer: 1 min

Gartenfest ins Feuerwehrgerätehaus verlegt
Veröffentlicht:30.05.2013, 15:15
Aktualisiert:25.10.2019, 00:00

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(khk) - Wegen der schlechten Wetterprognosen haben gestern in der ganzen Seelsorgeeinheit Meßkirch keine Fronleichnamsprozessionen stattgefunden. Auch der Brauch aus dem 13. Jahrhundert an Fronleichnam Blumenteppiche zu legen, fiel buchstäblich ins Wasser. aus. Mit Ausnahme in Dietershofen . Dort wagten sich bei einsetzendem Sonnenschein nach Ende des Gottesdienstes Pfarrer Heinrich Heidegger und eine große Schar Gläubiger dennoch auf den Prozessionsweg, mussten aber prompt nach der ersten Station wegen eines einsetzenden Regenschauers schnellstens wieder in die Kirche zurückkehren. Dort hatte in den frühen Morgenstunden die Landjugend bei Nieselregen im Rasen neben dem Eingang der St. Nikolauskirche zur Feier des Fronleichnamsfestes einen Blumenteppich angelegt.

Nach dem Gottesdienst trafen sich ein Großteil der Kirchgänger sowie zahlreiche Einwohner der Tälegemeinden im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in Dietershofen zum traditionellen Gartenfest des Narrenvereins „Mühle Vere“. Dort begrüßte die Vorsitzende des Narrenvereins Regina Krall die Gäste und bedauerte, dass man aufgrund des wechselhaften Wetters das Gartenfest wieder einmal mehr in den Geräteraum verlegen musste.

Den Auftakt machten die Rengetsweiler Musikanten unter Leitung von Joachim Kille mit einem zünftigen Frühschoppenkonzert. Mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken sorgten die Mühle-Vere- Narren für das leibliche Wohl der Gäste, vor allem über die Mittagszeit. Am Nachmittag, zu Kaffee und Kuchen, spielte ein Drehorgelspieler zur Unterhaltung. Ihn lösten zum Spätschoppen die Musiker der Seniorenkapelle Gutenstein ab. Auch Kinder kamen voll auf ihre Kosten. Für sie gab es Ponyreiten und Kutschfahrten veranstaltet durch die Jugendabteilung des Reitvereins Wald.