Schiedsrichterteam

Piloten zeigen ganze Palette ihrer Künste

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Piloten zeigen ganze Palette ihrer Künste
Veröffentlicht:31.08.2009, 08:52
Aktualisiert:26.10.2019, 09:00

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An drei aufeinander folgenden Tagen haben Mannschaften aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und Rußland ihr fliegerisches Können vor einem internationalen Schiedsrichterteam unter Beweis gestellt, das mit scharfen Augen auf die Einhaltung der Regeln achtete.

Von der Öffentlichkeit noch kaum bemerkt, fand am Donnerstagabend die Begrüßung der Mannschaften und die Eröffnung der Meisterschaften statt. Dabei musste auch die Absage der Teilnehmer aus Österreich aus beruflichen Gründen bekannt gegeben werden. Mit einem klassischen Bestandteil der Fliegerei, der Navigation, begann der erste Wettbewerb am Freitagmorgen. Zum Finden von bestimmten Zielen nur mit Hilfe von Karte und Kompass kam Absetzen von Lasten in vorgegebenen engen Bereichen hinzu (die „ SZ “ berichtete bereits detailliert darüber).

In beiden Teilen des Präzisionsschwebefluges am Samstagvormittag wurde vom Piloten verlangt, verschiedene Figuren in gleichbleibender Höhe zu fliegen und präzise an angebrachten Markierungen zu landen. Im Fender Rigging musste der Copilot ein Gewicht nacheinander in drei Tonnen tauchen.

Mit der Führung eines Wassereimers durch zwölf Tore und Absetzen auf einem runden Tisch war am Sonntagmorgen im letzten Wettbewerb nochmals die Geschicklichkeit des Copiloten mitgefordert.

Zur für 13.30 Uhr anberaumten und angekündigten Leistungsdemonstration der Hubschrauber strömten immer mehr Zuschauer auf den Flugplatz. Der prallen Sonne ausgesetzt, wurden sie über eine Stunde auf eine harte Geduldsprobe gestellt, bis das Finale beginnen konnte. Regelrechten Unmut erzeugte unter den Zuschauern das lange Warten auf die Leistungsdemonstration am Sonntagnachmittag. Da keinerlei Information durchgegeben wurde, haben zahlreiche Personen das Gelände wieder verlassen. Die „SZ“ erfuhr auf Nachfrage, dass mehrere Besatzungen mangels ausreichender Gastronomie vor Ort gezwungen waren, in auswärtigen Gasthöfen zu Mittag zu essen und dadurch der verspätete Start der Schlussschau verursacht wurde.

Aber dann boten die Luftakrobaten in Einzelvorführungen und in Formationsflügen wahre Leckerbissen ihrer Künste.