Mengen

In 72 Stunden entsteht ein Atrium auf dem Ennetacher Berg

Mengen / Lesedauer: 2 min

46 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich an der Aktion beteiligt
Veröffentlicht:29.05.2019, 16:31
Aktualisiert:29.05.2019, 16:32

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Gemeinsam haben sich die Pfadfinder und Ministranten aus Ennetach für die diesjährige 72-Stunden-Aktion des BDKJ angemeldet. Die Aufgabe: Innerhalb von 72 Stunden ein soziales Projekt planen und durchführen und somit die „Welt ein kleines Stück besser machen“. Der grobe Auftrag lautet also, der Ennetacher Gemeinschaft etwas Gutes zu tun.

Den genauen Auftrag erfuhren die Pfadis und Minis jedoch erst zum Startschuss am Donnerstag vergangener Woche um 17.07 Uhr von den beiden Projektkoordinatoren aus dem Kirchengemeinderat Patrik Baumgärtner und Uli Böll. Der Ennetacher Berg, der früher als wichtiger Treffpunkt galt und auch heute noch Ausflugsziel für den Kindergarten und Spaziergänger ist, soll an einigen Ecken neugestaltet werden.

Zum Auftrag gehörte das Reparieren mehrerer Sitzbänke, wovon einige auch komplett erneuert werden mussten. Außerdem hatte das Wasserreservoir einen neuen Anstrich nötig. Das wohl größte Projekt war das Bauen eines Atriums, das am Funken in Ennetach nun zum Verweilen einlädt. Durch die Aktion soll erreicht werden, dass die Menschen aus dem Ort wieder gern den Weg auf den Ennetacher Berg finden und es dort dann auch die Möglichkeit gibt, sich zu treffen und gemeinsame Stunden verbringen zu können.

Insgesamt 46 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten an diesem Wochenende ein gemeinsames Ziel vor Augen. Die Bandbreite der Aufgaben, die es zu erledigen galt, reichte vom Sägen und Streichen, bis hin zum Verteilen von Flyern. Auch die Chance, die Aktion beim Nudelhausfest in Ennetach vorzustellen und die Bevölkerung zu einem kleinen Einweihungsfest einzuladen, wurde von den Teilnehmenden genutzt. Um die Aktion überhaupt umsetzen zu können, war die Gruppe auf viele Sponsoren angewiesen. Wichtig waren vor allem auch die freiwilligen Helfer, die mit angepackt oder ihre Maschinen und Werkzeuge zur Verfügung gestellt hatten.

Die Aktion war ein voller Erfolg, obwohl ein starkes Gewitter mit Hagel Samstagmittag die Baustelle zeitweise lahmlegte. Punktgenau nach 72 Stunden wurden das neue Atrium und die anderen Projekte am Sonntag um 17.07 Uhr eingeweiht. Viele Ennetacher waren gekommen und ließen sich von den Kindern herumführen, die viel Lob für ihren Einsatz ernteten. So auch von Ortsvorsteher Wolfgang Eberhart und Pfarrer Stefan Einsiedler, die sich bei der gesamten Gruppe bedankten. Glücklich darüber, den Auftrag erfüllt zu haben, aber auch erschöpft nach 72 Stunden Arbeit, endete der Abend gemeinsam am Lagerfeuer.