Halloweenfest

Schulsozialarbeiterin feiert mit Kindern ein Halloweenfest

Leibertingen / Lesedauer: 2 min

50 Schüler der Leibertinger Wildensteinschule erleben einen gespenstischen Abend
Veröffentlicht:30.10.2016, 17:14
Aktualisiert:23.10.2019, 11:00

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Die Schüler der Wildensteinschule in Leibertingen haben erstmals ein Halloweenfest gefeiert. Am letzten Schultag vor den Herbstferien war dies für fast 50 Schüler eine willkommene Abwechslung.

Vor einem Jahr erzählten die Kinder der Schulsozialarbeiterin Julia Kramer , dass sie in den Tagen um den 31. Oktober „Riabagoischtere“ Halloween feiern. Da den Kindern das Verkleiden sehr Spaß mache und ihnen die Begrifflichkeiten von Halloween an sich bekannt seien, kam die Sozialarbeiterin auf die Idee, in diesem Schuljahr ein Halloweenfest zu veranstalten. Sie stellte im Ansatz den sozialen Aspekt in den Vordergrund: Die Kinder sollten eine tolle Zeit erleben und die Freude am Verkleiden genießen. All dies wurde am letzten Schultag vor den Herbstferien Wirklichkeit.

Das ganze Team hilft mit

Ganz große Unterstützung fand die Schulsozialarbeiterin von den anderen Mitarbeitern des Betreuungsteams der außerunterrichtlichen Betreuung an der Schule. Seit September waren die sechs Mitarbeiter mit der Planung beschäftigt und setzten sie am vergangenen Wochenende um: Hiltrud Riester, Maren Hahn, Maria Braun, Lucy Klauer, Rodika Rebholz und Julia Carmen. Das besondere Programm war geboren, und die fast 50 Kinder fieberten dem Ereignis entgegen.

Mehr als drei Stunden lang konnten sie sich in fantastische Welten entführen lassen. Oberhexe Kramer führte durchs Programm. In den teils abgedunkelten Schulräumen tummelten sich Gespensterle, Hexle und Gnomle und so weiter. Und das Besondere: Obwohl so viele Kinder am Fest teilnahmen, ging es ganz leise zu, ja gerade gespensterhaft. Die Kinder identifizierten sich total mit ihren Rollen und folgten der Oberhexe und ihren Hexenschwestern, wie Kramer die Mitarbeiterinnen nannte.

Eine Gruselgeschichte erzählte von einem Kind, das sich abends alleine zuhause vielerlei Gedanken machte und beim Müdewerden Gespenstisches erlebte. Der Ausgang der Geschichte war beruhigend. Die Bekümmernis im Alleinsein wurde durch einen Nachbarn beseitigt. Die aufmerksam zuhörenden Kinder atmeten am Ende auf und klatschten lautstark Beifall.

Die anderen Programmpunkte hießen: Gruselturnen, Geister basteln, Gruselessen, Kinderdisko. Es wurden kleine Geister gebastelt, in der Turnhalle ein Hexensud gerührt, um ein Gerippe herumgeschlichen. An den Ringen flogen die Kinder schließlich über den Blocksberg. Und dann kam das Essen: Spinnentorte, Spinnenkuchen, Spinnenbrot, Hexensuppe, abgehackte Finger, Eulenmuffins und Tee. Alles war hervorragend zubereitet und halloweenmäßig gestaltet. Alle machten sich genüsslich darüber her. Nach drei Stunden intensiver Geisterei und Hexerei konnten sich alle bei der Halloweendisko austoben. Sie nahmen ein tiefes fröhliches und lustiges Erlebnis mit nach Hause.

Schulsozialarbeiterin Kramer wurde am Ende nochmal sachlich: „Das war ein themenzentriertes Angebot für alle Kinder.“