Dachbegrünung

50 Jahre Dachbegrünung: Optigrün feiert Jubiläum

Krauchenwies / Lesedauer: 3 min

Seine Zukunft sieht das Gögginger Unternehmen in der Steuerung des Wasserkreislaufs an Gebäuden
Veröffentlicht:30.06.2022, 16:38
Aktualisiert:01.07.2022, 13:41

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Was vor 50 Jahren als Spinnerei abgetan wurde, ist heute ein wichtiger Beitrag, wenn es darum geht, die negativen Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Die Krauchenwieser Firma Optigrün blickt auf 50 Jahre Dachbegrünung zurück.

Bereits 1972 hat Rudolf Harzmann , der Vater des heutigen Optigrün-Vorstandes Uwe Harzmann, die Lizenz für den Vertrieb von Optima-Dachbegrünungen aus der Schweiz erworben. Das Unternehmen Optigrün, im Jahr 2000 aus Optima Süd hervorgegangen, ist heute Marktführer und vertreibt erfolgreich Systemlösungen für extensive und intensive Dachbegrünungen. Je nach Bedarf kommen hier Systeme für Retention, für Solargründach, für Dachgärten, für Verkehrsdächer, für Schrägdächer oder Natur- bzw. Biodiversitätsdächer zum Einsatz.

Für das Gögginger Unternehmen war das 50-jährige Dachbegrünungs-Jubiläum der Anlass für eine Feier. Alle Mitarbeiter sowie die Optigrün-Profis der Partnerbetriebe waren eingeladen. Der Krauchenwieser Bürgermeisters Jochen Spieß zeigte sich über das permanente Wachstum des Unternehmens erfreut, was mit entsprechend hohen Steuereinnahmen einhergehe.

Zudem bedankte sich Jochen Spieß bei Ellen und Rudolf Harzmann für ihren vorausschauenden Unternehmensgeist beim Erwerb der Lizenz Optima in den frühen 1970er-Jahren und beim heutigen Vorstand der Optigrün international AG Uwe Harzmann , der die Geschicke des Unternehmens seit über 20 Jahren leitet.

Unter dem Motto „50 Jahre liegen hinter uns – das Beste vor uns“ leitete Uwe Harzmann zur aktuellen Mission des Unternehmens über. Diese beinhaltet im Wesentlichen die Verbesserung der Klimabilanz, überlegene Projektlösungen, die kontinuierliche Weiterentwicklung sowie die Fortführung und Intensivierung des Servicegedankens, den absoluten Mehrwert des Unternehmens.

Die Zukunft der Dachbegrünung sieht das Unternehmen in der Wasserbilanzsteuerung – ein ausgeklügeltes System, das die Folgen der zunehmenden Flächenversiegelung ausgleicht. Hierzu wird Niederschlagswasser entweder auf dem Dach in Wasser-Retentionsboxen zurückgehalten oder aber – bei einem bevorstehenden Regenereignis - in unterirdische Rigolen abgeleitet. Sobald die Retentionsboxen wieder freies Volumen haben, kann das Wasser aus den Rigolen zurück auf das Dach gepumpt werden und steht den Pflanzen der Dachbegrünung wieder zur Verfügung.

Landrätin Stefanie Bürkle begrüßte die Gäste aus dem In- und Ausland, die ihren Weg nach Sigmaringen gefunden hatten. Sie bekräftigte die Wichtigkeit von Bauwerksbegrünungen und stellte das derzeitige Leuchtturmprojekt des Landkreises – den Neubau der Bertha-Benz-Schule in Sigmaringen – vor.

Zum Abendprogramm trafen sich die Mitarbeitenden und die Kunden im Festzelt am Strandbad in Krauchenwies. Zum Essen unterhielt das Saxofonquartett Carlas Saxaffair aus der Region die Gäste. Alle Teilnehmer nutzten dabei die Chance, sich endlich wieder persönlich über fachliche Themen oder aber einfach so auszutauschen. „Denn ein wesentlicher Teil des Erfolges von Optigrün liegt darin, dass sich die Mitarbeitenden von Optigrün und den Partnerbetrieben persönlich kennen“, schreibt das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.