Dorfladen

Das Thema des Abends ist der Dorfladen

Jungnau / Lesedauer: 3 min

Jongner Zigeiner formulieren bei ihrem Bürgerball einen Hauptwunsch
Veröffentlicht:31.01.2016, 20:35
Aktualisiert:23.10.2019, 19:00

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Der Narrenverein „Jongner Zigeiner“ hat in diesem Jahr seinen Bürgerball unter dem Motto „Dorfladen“ veranstaltet. Es wurde von den Jongner Zigeinern zum Wort des Jahres gekürt und auch als Motto für die komplette Fasnet bestimmt.

Jungnau hätte gerne einen eigenen Dorfladen im Ort und es wurde schon viel darüber diskutiert. Alleinunterhalter „Mätschi“ Josef Ermler brachte das Publikum mit ersten Klängen zum Schunkeln. Anschließend begrüßte der Vorsitzende Oliver Sammet die Anwesenden. Natürlich durfte die eigene Guggamusik nicht fehlen und so brachte sie die Schlossgartenhalle zum Beben.

Die Moderatoren Julia Abt und Manuel Lutz führten durch den vierstündigen Bürgerball an diesem Abend. Manuel Lutz suchte zwischen den einzelnen Bühnenauftritten immer wieder den Dialog mit dem Ladenbetreiber „Ich bin (der) Laden“ (kurz: BinLaden) zu führen und auf bestimmte Produkte mit einem Witz hinzuweisen. Im nächsten Programmpunkt erzählte Wolfgang Voigt witzige Geschichten zu einem möglichen Dorfladen in der Ortschaft und wie Jungnau zur „Traumstadt Jungnau“ werden würde.

Die Tanzgruppe der Guggamusik animierte das Publikum zum Klatschen und sorgte mit ihrem Tanzauftritt für gute Stimmung. Die Sketch-Aufführung von „Spontan for Fun“ bezog sich auch auf den gewünschten Dorfladen. Die Reporterin „Uka“ von der Schwäbischen Zeitung war zu Besuch und wollte Informationen zum neuen Dorfladen haben, doch so richtig konnte ihr niemand etwas dazu sagen. Schließlich kam auch noch ein Pfarrer zusammen mit seinen zwei Ministranten auf die Bühne und war auf der Suche nach der örtlichen Kirche. „Uka“ wollte auch von ihm wissen, ob er denn künftig den Dorfladen übernehme, doch der war mit seiner eigenen Suche beschäftigt. Schließlich wurde die Situation aufgelöst und es kam heraus, dass „der Olli“, also Vorstand Oliver Sammet, den Dorfladen betreiben wird.

„Die drei Perlen im Dorfladen – Lauchertperlen“ stellten manches Produkt, dass es zu erwerben geben könnte, auf ihre Weise vor. So fielen auch die Sätze „Sch... auf Salat“ Fleisch isch gsund“ und es wurde darauf hingewiesen, wie gut Toilettenpapier von einer gewissen Marke für den gewöhnlichen Gebrauch sei. Zur Eröffnung des Dorfladens spielte ein Sinfonie-Orchester. Zunächst eher lustlos und müde betraten die Musiker die Bühne und zeigten anschließend einen tollen Auftritt, bei dem sie nicht nur im Sitzen spielten und der Dirigent den ein oder anderen Tanzschritt zeigte.

Auch Ortsvorsteher Anton Fetscher hatte seinen Bühnenauftritt. Er präsentierte den Narrenblatt-Titelsong „Warum Sex tödlich sein kann“. Das Lied, dass er mit dem Ende der Titanic verglich, handelte von einem Hasen, der sein Ende unglücklicherweise in einer Metzgerei fand. Im nächsten Programmpunkt suchte sich Berthold Volk „Opfer“ aus der Ortschaft mit Hilfe eines Zufallsgenerators. Zu den jeweiligen „Opfern“ wurden Geschichten erzählt, die manche Person vielleicht lieber für sich behalten hätte. Als letzer Programmpunkt traten die „Elferrat-Chippendales“ auf und brachten das Publikum zum Jubeln.

Weiter Bilder zum Bürgerball gibt es im Internet unter

www.schwaebische.de