Digitalisierung

TSV Inneringen erhält „E-Mail-Spende“ der Netze BW

Inneringen / Lesedauer: 2 min

Neue Aktion im Rahmen der Digitalisierung des Unternehmens unterstützt Vereine
Veröffentlicht:05.10.2022, 11:59

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Die Freude war Gerhard Flöß vom TSV Inneringen deutlich ins Gesicht geschrieben: Die Aktion „Mail statt Brief“ der Netze BW hatte einen unverhofften Betrag in Höhe von 211,64 Euro in die Vereinskasse gespült. Das teilt die Stadt Hettingen mit. Mit der Aktion verfolge die Netze BW das Ziel, die Kunden nicht mehr per Brief, sondern per E-Mail zu informieren, dass der Stand ihres Stromzählers wieder abgelesen werden muss. Die dadurch eingesparten Kosten gibt die Netze BW in Form einer Spende an gemeinnützige Organisationen vor Ort weiter – wie an den TSV Inneringen. Außerdem werde so Papier eingespart und der Ausstoß von CO2 reduziert.

Bei der Aktion können alle Kunden im Netzgebiet des Unternehmens mitmachen: Dafür muss lediglich bei der nächsten fälligen Eingabe des Zählerstands auf der Seite www.netze-bw.de/zaehlerstandseingabe die E-Mail-Adresse eingetragen und das Einverständnis zu deren Nutzung gegeben werden. Diese vorherige Zustimmung ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen erforderlich.

Mit einer ähnlichen Aktion hatte die Netze BW zuvor bereits die Digitalisierung ihrer Zählerstandserfassung flankiert und konnte nach deren Abschluss auf die früher üblichen Ablesekarten verzichten. „Gemeinsam haben wir in der dreijährigen Laufzeit unserer ersten Spendenaktion viel bewirkt“, sagt Steffen Ringwald , Geschäftsführer der Netze BW. Auch darum habe die Netze BW nun die neue Aktion „Mail statt Brief“ gestartet, erklärt Ringwald: „Gerade in der aktuellen Situation ist es uns besonders wichtig, weiterhin gemeinnützige Organisationen und Vereine in Baden-Württemberg zu unterstützen.“

Bürgermeisterin Dagmar Kuster fand lobende Worte für die Aktion: „Durch die Corona-Pandemie haben gemeinnützige Einrichtungen und Vereine oft herbe Rückschläge erlitten. Es ist schön, dass mit dieser Spende das Ehrenamt gefördert wird. Damit können Angebote unterstützt werden, die nicht zuletzt das Gemeinschaftsgefühl in unserer Stadt stärken. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern in Hettingen, die sich per E-Mail benachrichtigen lassen und damit diese Spende erst möglich gemacht haben.“