Gewerbeverein

Markt ist Treffpunkt für alle

Gammertingen / Lesedauer: 2 min

Markt ist Treffpunkt für alle
Veröffentlicht:29.11.2009, 19:00
Aktualisiert:26.10.2019, 07:00

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Traditionell hatten der Handels- und Gewerbeverein (HGV) und die Stadtverwaltung am ersten Adventwochenende zum Weihnachtsmarkt eingeladen. Liebliche Düfte von Glühwein, Waffeln, Schupfnudeln, Kinderpunsch und Weihnachtsgebäck durchzogen den Schlossplatz, der ein herrliches Ambiente bot.

Zahlreiche Anbieter hatten ihre Hütten und Stände aufgebaut und hofften auf regen Zuspruch. Und der blieb nicht aus: je dunkler es wurde, desto mehr Publikum war zu sehen. Am meisten wurden erwartungsgemäß die Stände frequentiert, die für das leibliche Wohl sorgten. Glühwein, Waffeln, Christstollen, Champignons im Bierteig oder Schafskäse: es gab eigentlich alles, was das Herz begehrte.

Frisch gestärkt und immer  wieder mal ein Schwätzchen hier und ein Schwätzchen da haltend konnte man sich auch dem nichtkulinarischen Angebot widmen. Und da gab es vielerlei wie Advents- und Weihnachtsschmuck, Karten, Futterhäuschen, Adventskalender, Kerzen, Wolle und diverse Geschenkartikel. Die französische Partnerstadt Tregueux, seit vielen Jahren eine Bereicherung beim Weihnachtsmarkt, warb mit ihren beliebten Mistelzweigen um Besucher.

Natürlich durfte der Nikolaus nicht fehlen, er beschenkte am Samstag Nachmittag die artigen Kinder. Zeitgleich sang der Grundschulchor Weihnachtslieder und die Stadtkapelle Gammertingen brachte mit ihren gefühlvollen Liedern die Besucher in  vorweihnachtliche Stimmung.

Selbst gemachte Krippen

Am Sonntag war es an den Musikkapellen aus Feldhausen-Harthausen und Kettenacker in der City, um beim Weihnachtsmarkt die Gäste aus nah und fern mit ihren besinnlichen Weisen zu unterhalten. Eine lebende Krippe mit Streichelzoo sorgte für viel Aufmerksamkeit, im evangelischen Gemeindehaus konnte man eine Kunstausstellung zu „Weihnachtslichtern“ bestaunen und im historischen Schlosssaal gab es selbstgemachte Krippen, Mineralien, Fossilien, Steinschmuck, handbemaltes Porzellan und Zinnfiguren zu bewundern. Im Fidelishaus bot der Andherikreis Selbstgemachtes wie Socken und Häkelartikel an. Wer genug gesehen hatte, wurde im Fidelishaus und im DRK-Kaffeestüble mit Kaffee, Tee und Kuchen bestens versorgt.