Feuerwehrhaus

Förderung für Mannschaftswagen gibt es nur bei Neubau des Feuerwehrhauses

Sigmarszell / Lesedauer: 1 min

Regierung von Schwaben stellt Zusage als Bedingung für den Zuschuss
Veröffentlicht:28.08.2014, 14:30
Aktualisiert:24.10.2019, 10:00

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Sigmarszell erhält nur dann eine Förderung für den neuen Mannschaftstransportwagen der Niederstaufener Feuerwehr, wenn die Gemeinde gleichzeitig die Zusage für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses innerhalb von fünf Jahren gibt. Das geht aus der Antwort der Regierung von Schwaben auf den gestellten Förderantrag hervor, die Bürgermeister Jörg Agthe den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung bekannt gab.

Ein Beschluss fiel noch nicht

Die Räte waren sich auch ohne Beschluss schnell einig, dass sie lieber auf den Zuschuss verzichten, als sich zeitlich zu einem Neubau des Feuerwehrhauses zu verpflichten. Der Mannschaftstransportwagen soll in einer 300 Meter vom jetzigen Feuerwehrhaus entfernten Garage untergebracht werden, zu der die Feuerwehrleute rund um die Uhr Zutritt haben.

Der Anschaffungspreis für das Fahrzeug liegt bei 38500 Euro. 10500 Euro hatte man sich an Förderung erhofft, 13000 Euro wollte die Wehr selbst aufbringen. Somit hätte die Gemeinde nach bisherigen Stand 15000 Euro zuzahlen müssen. Damit der Haushalt trotz Mehrkosten im grünen Bereich bleibt, werden die Räte wohl dem Vorschlag von Kämmerer Christoph Schmieg folgen und die Anschaffung zweier Wärmebildkameras verschieben.

Ein Beschluss fiel dazu allerdings noch nicht, weil der Punkt nicht auf der Tagesordnung stand. Dass der Mannschaftstransportwagen vor allem für eine erfolgreiche Jugendarbeit unabdingbar ist, machte in der Sitzung noch einmal Ulrich Häußler, Ratsmitglied und Vorstand der Feuerwehr, deutlich.