Klassenerhalt

Tischtennis-„Zweite“ der TSG Lindau-Zech unterliegt beim VfB mit 3:9

Lindau-Zech / Lesedauer: 3 min

Tischtennis-„Zweite“ der TSG Lindau-Zech unterliegt beim VfB mit 3:9
Veröffentlicht:31.03.2014, 16:25
Aktualisiert:24.10.2019, 15:00

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Das erklärte Ziel, den Klassenerhalt in der Tischtennis-Bezirksliga, hat die zweite Mannschaft der TSG Lindau-Zech bereits seit einigen Spieltagen gesichert und dabei auch einen durchaus vorzeigbaren Tabellenplatz geschafft. Als Tabellendritter reiste die Zecher Reserve am zum VfB Friedrichshafen und unterlagen dort mit 3:9. Auch die TSG-„Dritte“ verlor am Wochenende ihr Auswärtsspiel.

Obwohl die Lindauer TSG-„Zweite“ in der Vorrunde noch mit 9:5 gewann, war klar, dass es sehr schwierig werden würde, diesen Erfolg in Friedrichshafen zu wiederholen. Die Eingangsdoppel zeigten dabei schon die Richtung an, in die es diesmal laufen würde. Nur Uli Kunstmann und Rolf Martin konnten punktete. Daniel Rupflin mit Günther Martin und Reinhard Hengge mit Valentin Maschke mussten sich jeweils mit 0:3 geschlagen geben.

In den folgenden Einzeln mussten die Zecher fünfmal ihren Gegnern zum Sieg gratulieren, was einen Spielstand von 1:7 aus Zecher Sicht ergab. Auch wenn eine Überlegenheit der Gastgeber nicht zu übersehen war, wurden einzelne Spiele äußerst knapp entschieden. Kunstmann führte bereits mit 2:0 nach Sätzen. Beim Stand von 10:10 im dritten Durchgang fehlte ihm nur das berühmte Quäntchen Glück. Günther Martin musste sich ebenfalls erst im fünften Satz geschlagen geben. Rolf Martin verlor zwar 3:0. Die einzelnen Sätze denkbar knapp. Gut mitgespielt hatte phasenweise Youngster Valentin Maschke. Letztendlich setzte sich der Routinier Patrick Hassler in vier Sätzen durch. Hengge gelang nach fünf sieglosen Einzeln der erste Erfolg.

Tischtennis, das man sich auf der Zunge zergehen lassen kann zeigten anschließend die Spieler Daniel Rupflin gegen Christoph Sippel. Hier hatten mal die Lindauer in einem knappen Spiel die Nase vorn. Ebenfalls sehenswert, aber ohne Zählbarem, spielte Uli Kunstmann gegen Markus Schupp. Kunstmann spielte am Limit, doch gegen die äußerst schnellen Angriffsbälle fand er kein probates Mittel. Den Schlusspunkt zum 3:9 ließ im abschließenden Spiel des Tages Rolf Martin – wie sollte es anders sein, im fünften Satz mit 9:11 – zu.

Beim Tabellenzweiten der Kreisliga B und Aufstiegskandidat SV Neuravensburg war Zechs „Dritte“ ohne Topspieler Gerhard Meister beim 2:9 chancenlos. Dies zeigte sich bereits in den Doppeln, in denen man bereits mit 0:3 in Rückstand geriet. Den ersten Punkt für die Lindauer erzielte Maximilian Scholze im vorgezogenen Spiel in fünf knappen Sätzen. Anschließend unterlag Ismet Yagkan gegen den Spitzenspieler der Gastgeber, Hans Kruzinski, bevor Björn Patzer die Nummer zwei in drei Sätzen bezwang.

Damit hatten die TSGler ihr Pulver verschossen. Bernhard Radlinger, Sunny Goraya und Horst Lischinski mussten ihren Gegnern zum Sieg gratulieren –Björn Patzer und Ismet Yagkan konnten bei ihrem zweiten Einsatz punkten. Bei dieser hohen 2:9 Niederlage wären zwar noch ein oder zwei Punkte möglich gewesen. am Sieg der Neuravensburger war an diesem Abend allerdings nicht zu rütteln.