Landesmeisterschaft

Silber und Bronze für Lindaus Judoka

Lindau / Lesedauer: 2 min

Sportler des TSV Lindau gewinnen Medaillen bei den Offenen Liechtensteiner Landesmeisterschaften
Veröffentlicht:01.07.2022, 06:00

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Die Judoka des TSV Lindau haben bei den Offenen Liechtensteiner Landesmeisterschaften in Vaduz überzeugt. Emma Roither erkämpfte sich die Silbermedaille, Pia Milz und Anton Ruf holten Bronze.

Mehr als 300 Kämpferinnen und Kämpfer aus Liechtenstein, Österreich, Schweiz, Italien und Deutschland traten in der Mühleholz-Sporthalle in Vaduz an. Für Anton Ruf war es der erste Wettkampf nach langer Corona-Pause. Auch wenn dem Elfjährigen noch Erfahrung und Routine fehlte: Er steigerte sich von Kampf zu Kampf und durfte sich am Ende in einem internationalen Feld über die Bronzemedaille freuen.

Für die 14-jährige Emma Roither brachte der Wettkampf in Vaduz gleich zwei Premieren: Sie trat erstmals in einer neuen Alters- (U18) und Gewichtsklasse an. Doch auch bis 52 Kilogramm kämpfte sie sich souverän ins Finale. Dort wartete allerdings mit Noémie White vom Judoclub Buchs eine Kämpferin, die in der U18 zu den besten der Schweiz gehört. Die Lindauerin konnte anfangs gut mithalten. Mit ihrer Spezialtechnik, einem Hüftwurf, warf sie die Schweizerin auf die Seite, aber die Aktion reichte nicht für eine Wertung. Roither musste volles Risiko gehen. Als sie einen Konter versuchte, drehte die Schweizerin weiter und zwang Roither in einen Haltegriff, aus dem sie sich nicht mehr befreien konnte. Somit blieb der Lindauerin der zweite Platz.

Pia Milz gelingt Revanche

Für Pia Milz, die inzwischen für den Union Judoclub (UJZ) Dornbirn startet, war der Wettkampf auch ein Test, ob die kürzlich verletzte Schulter wieder voll belastbar ist. Auch wenn sie noch nicht vollkommen fit war, konnte sie mit ihrer Leistung und der Bronzemedaille zufrieden sein. Was Milz noch mehr freute als die Platzierung, war die gelungene Revanche gegen eine Kämpferin aus Österreich , gegen die sie vor kurzem noch verloren hatte. Mit einem wunderschönen Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) zeigte die 16-jährige vom UJZ Dornbirn schon nach wenigen Sekunden, dass sie an diesem Tag die Bessere war.