Schutzplan

Regierung will Schutzplan für Bodenseeufer

Lindau / Lesedauer: 1 min

Die Behörde bereitet vorliegende Daten auf und kartiert Lebensraumtypen
Veröffentlicht:29.05.2017, 19:19
Aktualisiert:23.10.2019, 05:00

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Auch für das Ufer am bayerischen Bodensee will die Regierung von Schwaben einen sogenannten Managementplan erstellen. Das hat Stadtbaudirektor Georg Speth im jüngsten Umweltausschuss berichtet.

Die Regierung von Schwaben habe der Stadt mitgeteilt, dass sie mit der Bearbeitung des Plans für das Bodenseeufer beginne, berichtete Speth. Dazu werde die Behörde vorliegende Daten aufbereiten und die Lebensraumtypen kartieren. Dabei geht es vor allem um das Bodensee-Vergissmeinnicht.

Auf der Grundlage will die Regierung einen Managementplan entwerfen und den mit Beteiligten an einem Runden Tisch diskutieren. Dabei will die Regierung neben der Stadt Lindau und den betroffenen Gemeinden Wasserburg und Nonnenhorn auch Grundbesitzer, örtliche Verbände und Fachbehörden einladen.

Damit plant die Regierung ein ähnliches Vorgehen wie beim Managementplan für das FFH-Gebiet Leiblach und Oberreitnauer Ach. Bei Plan für die Seegebiete zwischen Lindau-Zech und Nonnenhorn hatte es vor einigen Jahren heftigen streit gegeben, weil sich Bootsbesitzer und andere übergangen fühlten, als die Regierung Sperrzonen geplant hatte.