Kampfsport

Nachwuchs der Kampfsport Akademie Sidekick schnuppert erste Wettkampfluft

Lindau / Lesedauer: 2 min

Nachwuchs der Kampfsport Akademie Sidekick sichert sich 41 Platzierungen beim Juniors Cup in Bregenz
Veröffentlicht:30.06.2022, 19:36

Von:
Artikel teilen:

31 Kinder und Jugendliche aus Langenargen und Lindau haben einen erfolgreichen Wettkampf beim Juniors Cup in Bregenz erlebt. Der Nachwuchs der Kampfsport Akademie Sidekick ließ sich am 18. Juni selbst von der großen Hitze nicht abschrecken und kehrte mit insgesamt 41 Platzierungen – neun Gold-, 15 Silber- und 17 Bronzemedaillen – aus Österreich zurück.

Das Ziel des Juniors Cups ist es, Kinder und Jugendliche spielerisch ohne großen Druck und Erwartungen an eine echte Turnieratmosphäre heranzuführen und sie erste Erfahrungen sammeln zu lassen. Gerade für die Jüngsten bot die Veranstaltung mit dem „Ninja Kids Run“, dem „Rumble“ und dem „No Contact“ eine einmalige Kombination, um spielerisch Wettkampfluft zu schnuppern. Vertreten waren fünf Nationen: Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Tschechien.

Kinder müssen Schnelligkeit und Geschicklichkeit zeigen

Auf Initiative von Andreas Krug, dem Leiter der Kampfsport Akademie Sidekick, gab es in diesem Jahr erstmals den „Ninja Kids Run“, bei dem es darum ging, Schnelligkeit und Geschicklichkeit zu zeigen. „Die Kinder robbten unter lauten Anfeuerungsrufen durch niedrige Tore, sprangen mit geschlossenen Füßen über Stangen, balancierten über einen schmalen Balken, bewegten sich im Spinnengang rückwärts und rannten im Slalom um mehrere Stangen, bevor sie auf der Zielpratze abschlugen“, heißt es in der Mitteilung.

Noch lauter ging es dann beim „Rumble“ weiter, einer Vorstufe zum traditionellen Wettkampfsport, bei dem die Kinder versuchen, sich gegenseitige drei Stück Gürtel zu entwenden. Dabei lernen sie Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Reaktion, Fairness, Beweglichkeit und Feinmotorik. Beim „No Contact” führten zwei sich gegenüberstehende Kinder Techniken vor. Bewertet wurden diese von Kampfrichtern: Wer die saubersten und abwechslungsreichsten Techniken zeigte, gewann und kam eine Runde weiter.

„Ich weiß nicht, wer aufgeregter war, die Kinder oder die Eltern“, äußert sich Roxanne Krug, Trainerin in der Kampfsport Akademie Sidekick, mit einem Schmunzeln. „Doch zum Glück bekam jedes Kind eine Teilnahmemedaille.“