Propsteischule

Die Propsteischule hat ihr Ziel erreicht

Westhausen / Lesedauer: 3 min

Die Gemeinschaftsschule startet mit einer stabilen Zweizügigkeit in das neue Schuljahr
Veröffentlicht:30.03.2014, 20:55
Aktualisiert:24.10.2019, 15:00

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Mit 44 neuen Schülern für das kommende Schuljahr 2014/2015 liegt die Propsteischule Westhausen bei den Anmeldungen nahezu gleich wie im letzten Jahr. Dies garantiert der Gemeinschaftsschule wiederum ein stabile Zweizügigkeit.

Letzte Woche haben Eltern ihre Kinder, die die Grundschule in diesem Jahr verlassen, für das kommende Schuljahr an weiterführenden Schulen angemeldet. Für die Propsteischule Westhausen, die in ihr drittes Schuljahr als Gemeinschaftsschule geht, kristallisiert sich eine stabile Zweizügigkeit heraus.

Nach Ablauf der zweitägigen Anmeldefrist ist Schulrektor Günter Vogt zufrieden und spricht von einem schönen Erfolg für seine Schule. „Mittlerweile kann ich der jährlichen Anmeldephase gelassen entgegensehen. Es hat sich gezeigt, dass die gute Arbeit, die an den Gemeinschaftsschulen geleistet wird, auch von den Eltern honoriert wird“, sagte Vogt.

Viele attraktive Faktoren

Der Schulstandort Westhausen profitiert von vielen Faktoren, die die Propsteischule attraktiv machen. Zum einen ist es ihre zentrale Lage zwischen den Städten Aalen, Bopfingen und Ellwangen. Zum anderen ist Westhausen an ein gutes Nahverkehrsnetz angebunden. „Aus den zahlreichen Gesprächen mit den Eltern habe ich auch festgestellt, dass sich viele bei ihrer Wahl von den Vorzügen einer ländlich geprägten Schule haben leiten lassen“, sagt Vogt.

Trotzdem haben den Rektor im Vorfeld der Anmeldungen einige Dinge die Sorgenfalten auf die Stirn geschrieben, beispielsweise die Schülerzahlen. Der aktuelle Schülerjahrgang war geprägt von einem geburtenschwachen Jahr. Die Schülerzahlen bei den Viertklässlern an der Propsteischule waren im Schnitt gut ein Drittel weniger als in den vergangenen Jahren. „Unsere Schule hat hier unter anderem von Neuzugängen aus den umliegenden Schulen profitiert. Viele Eltern nehmen da auch schon mal Fahrzeiten von einer halben Stunde und länger in Kauf, nur damit ihre Kinder hier an die Schule gehen können“, meint Vogt.

Bei aller Freude über diese Anerkennung der guten Arbeit an der Gemeinschaftsschule hat Vogt aber auch in den Gesprächen mit den Eltern immer auf diesen Punkt verwiesen. „Wir haben keinen gezwungen zu uns zu kommen“, sagt der Rektor. Die Anmeldezahlen an den anderen Gemeinschaftsschulstandorten im Kreis bezeichnet Vogt als gut bis sehr gut, immer in Anbetracht der geburtenschwachen Jahrgänge und der steigenden Konkurrenzsituation unter den Schulen. „Ich selbst bin zufrieden mit der Situation. Unser Ziel war immer eine stabile Zweizügigkeit an der Propsteischule zu halten. Dies haben wir erreicht. Und letzten Endes geht es immer noch um die Kinder an unserer Schule, denen wir eine gute Bildung mit auf dem Weg geben wollen“, sagt Vogt.

Zum Vergleich: An der Gemeinschaftsschule in Essingen gibt es 60 Neuanmeldungen, das sind 16 Anmeldungen mehr als noch im letzten Schuljahr. Dort findet der Unterricht künftig dreizügig statt. Essingen erhält vor allem viele neue Schüler aus der Region um Heubach.