Scheunenfest

Goisslschnalzer feiern ein uriges Scheunenfest

Unterschneidheim / Lesedauer: 2 min

Beim Kreuz-Wirt treten fünf Chöre auf – Musikalisch breit gefächertes Programm
Veröffentlicht:31.08.2015, 18:44
Aktualisiert:23.10.2019, 23:00

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Die Nordhäuser Goisslschnalzer verstehen nicht nur, ihr Publikum mit ihren Darbietungen zu begeistern, sie können auch ein uriges Scheunenfest feiern. Schauplatz war die prächtig geschmückte Scheune vom Kreuz-Wirt oder „Käser“.

Dort haben der Zipplinger Kirchenchor, die drei Chöre des Liederkranzes Unterschneidheim und der Männergesangverein Eintracht Geislingen mit ihren Liedern zum Fest beigetragen. Ausgefallen ist der Auftritt der Goisslschnalzer aus Mönchsdeggingen.

Hans Egetemeyr, seit 2004 Vorsitzender des kleinen, aber rührigen Vereins, hieß die Gäste willkommen und dankte den Chören mit ihren Dirigenten und dem seit Jahren eingespielten Service-Team für ihr Mitwirken.

Der Zipplinger Kirchenchor unter Martin Lechner eröffnete den musikalischen Reigen mit dem Lied „Ein kleines Stück Musik kann ein Wunder sein“, um dann nach einem oberschwäbischen Tanzliedchen und dem „Still ruht der See“ an den Männerchor Eintracht Geislingen zu übergeben. Der sang unter der Leitung von Peter Waldenmaier den Hit „Tage wie diese“ von der Gruppe „Die Toten Hosen“ und die Lieder „Eine weiße Rose“ und „Bierlied“.

Der Männerchor des Liederkranzes Unterschneidheim unter Josef Stengel leitete mit seinen knapp zwei Dutzend Sängern mit „Gitarren klingen leise durch die Nacht“ über zum Auftritt des Frauenchors, der mit „Junge Adler“ brillierte, um nach einem irischen Liebeslied gemeinsam mit den Männern „Jenseits der Träume“, „Bolero der Herzen“ und ein Abschiedslied zu singen. Es folgte eine Premiere, denn erstmals beim Scheunenfest sangen die Männerchöre des Liederkranzes Unterschneidheim und der Eintracht Geislingen gemeinsam ein Lied von „Santiano“. Dass dieser Auftritt ohne vorherige gemeinsame Probe so toll über die Bühne ging, zeigt das Können der Sänger.